Diskussion - Vockenroter Ortsvorsteher will die Verlegung verschieben Freizeitplatz contra Erschließungsstraße?

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Wertheim. Der Freizeitplatz für den Reinhardshof und Vockenrot soll verlegt werden - in den Bereich zwischen der Firma adaptronic und der Freizeithütte. Auf diesen Platz hatte man sich im Juli nach einem Treffen mit den Verantwortlichen und den künftigen Nutzern, nämlich den Jugendlichen, geeinigt. Für die Umsiedlung stehen Haushaltsreste aus dem Jahr 2016 sowie Mittel aus 2017 zur Verfügung, erfuhren die Mitglieder des Ausschusses für Bauwesen und Umwelt bei der Sitzung am Donnerstag im Rathaus.

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Vockenrots Stadtteilbeiratsvorsitzender Gerhard Albrecht hatte mit dem künftigen Standort so seine Probleme. Die Hütte sei vor Jahren schon falsch platziert, kritisierte er. Und mit der Erschließungsstraße, die in der Verkehrsuntersuchung für den Reinhardshof um den Freizeitplatz herum führt, fühlten sich die Vockenroter "hintergangen". Er bat, die Verlegung des Platzen zurückzustellen, bis man die Erschließungsstraße für das Gewerbegebiet konkret festgelegt habe.

Dem widersprach sein Kollege aus dem Reinhardshof, Walter Ploch. Man sei sich einig gewesen, dass es keine Alternative für den Platz gebe, sagte er über die gemeinsame Sitzung. Er wollte den Freizeitplatz und die Erschließung des Areals "nicht gegeneinander ausspielen". Bei den Jugendlichen habe der Platz Akzeptanz gefunden. "Es wäre fatal, ein anderes Signal zu senden."

Den Vorwurf warf auch Thomas Müller von der Verwaltung zurück. Man habe immer mit offenen Karten gespielt. Und Dezernent Armin Dattler verwies auf die nichtöffentliche Sitzung. Auch er fand, dass der Freizeitplatz und die Verkehrsplanung nichts miteinander zu tun hätten. In der aktuellen Sitzung gehe es auch lediglich um eine Information an den Ausschuss. dib