In der Innenstadt - Norma-Markt nahm Betrieb auf Einkaufen im Herzen der Stadt

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Wertheim. „Wenn alle kommen, die den Markt in den vergangenen Wochen so vermisst haben, dann müsste sich hier ein reger Geschäftsbetrieb einstellen.“ Dessen war sich Bürgermeister Wolfgang Stein sicher. Bereits am Eröffnungstag am Montag wurde diese Erwartung voll erfüllt. Schon vor 8 Uhr standen die ersten Kunden vor der neuen Norma-Filiale in der Wertheimer Lindenstraße. Vor allem freuten sich alle, dass die Grundversorgung in der Innenstadt nach einer Pause nun wieder gesichert ist.

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Wie es dazu in einer Mitteilung der Stadtverwaltung heißt, war dafür der Einsatz der Stadt Wertheim, vor allem von Jürgen Strahlheim und Ulrike Brehm von der Wirtschaftsförderung, entscheidend. Sie hatten sich seit Monaten, schon lange bevor die Schließung der Vorgänger-Filiale von Kaufland offiziell bekanntgegeben wurde, um eine Nachfolgelösung bemüht.

Norma-Niederlassungsleiter Franz Fritzenschaft und Expansionsleiter Marc Saalfrank waren am Montag voll des Lobes für die Unterstützung durch die Stadt. „Ohne diese wäre das hier mit Sicherheit nicht passiert“, machte Fritzenschaft deutlich. Denn für sein Unternehmen galt es, jede Menge großer Herausforderungen zu bewältigen.

Norma bietet der Lindenstraße das volle Sortiment auf einer Verkaufsfläche von 470 Quadratmetern. Üblich seien heute im Einzelhandel mindestens doppelt so große Geschäfte, so die Verantwortlichen.

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„Wir sind stolz darauf, dass es geklappt hat und es hier, in der Herzkammer der Stadt, wieder eine Einkaufsmöglichkeit gibt“, betonte Bürgermeister Stein. „Vor einigen Monaten habe er deshalb noch Unterschriftenlisten entgegengenommen.“ Jetzt sei sein großer Wunsch, „dass alle, die damals unterzeichnet haben, jetzt auch hier einkaufen.“