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Unterhaltung - Kabarettpreis „Wertheimer Affe“ wird am kommenden Samstag zum siebten Mal vergeben

Eine Chance für den Nachwuchs

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© unbekannt

Bereits zum Siebten Mal wird der Kleinkunstpreis „Wertheimer Affe“ vergeben.

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Wertheim. Es ist wieder an der Zeit, den Wertheimer Affen zu vergeben. Die Trophäe, die auch „Taubertal Kabarettpreis“ genannt wird, vergibt der Kleinkunstverein Convenartis an Nachwuchskünstler, die in einem Wettstreit gegeneinander antreten. Wer der Sieger ist, das entscheidet das Publikum. Der Name des Preises stammt von der Affenfigur an der Kilianskapelle, der den Menschen den Spiegel vorhält – so, wie es ein guter Kabarettist eben macht.

Drei Künstler treten mit jeweils einem Kurzprogramm auf und gegeneinander an.

Julian Beysel war anfangs als Musiker und Kurzgeschichtenerzähler auf der Bühne. 2016 hat er Schlagzeug und Papier zur Seite gelegt, um Stand-up-Comedian zu werden. Sein Ziel ist es, Leute zum Lachen bringen. In seinem Programm zelebriert er das Scheitern. Und das Publikum begleitet ihn dabei, wie er versucht aus sich selbst – und den Gästen des Abends – schlau zu werden.

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Rosi Scherer springt nach 17 Jahren „MOS-kitos“ voller Elan in ihr erstes Soloprogramm. Die Welt dreht sich weiter. Und das immer schneller und verrückter. Im Großen wie im Kleinen.

Rosi Scherer schaut genau hin, überprüft scharfsinnig den gesellschaftlichen Status quo und findet eigene kreative Lösungen. In ihrem lustigen und überraschenden Programm, stellt sie wichtige Fragen wie: Was machen Seiltänzerinnen, wenn sie schwere Beine haben? Was will Siri mit Ihrer Steuererklärung? Warum ist Rotkäppchen an allem schuld? Und frei nach Richard David Precht fragt sie sich selbst: „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“

Der Dritte im Kampf um den „Wertheimer Affen“ ist Sven Garrecht. Er hat begriffen, dass –wenn die Welt wirklich jeden Tag schlechter wird – gestern zwar alles noch nicht ganz so schlimm war, wie es im Moment ist, aber dann immerhin heute noch alles besser ist, als es morgen sein wird. Zum Raufen gehen ihm sowieso langsam die Haare aus und für Masochismus ist er einfach viel zu bequem. Was ihm allerdings scheinbar nie ausgeht, sind die Sprüche. Frisch, frech, charmant und keiner davon ist auch nur halb so alt, wie die Kappe, die er trägt. Mit der Kleinkunst im Herzen schafft er eine Symbiose aus grooviger Popmusik und sinnigem Chanson.

Als Moderator des Abends konnte Michael A. Tomis gewonnen werden, der den meisten Kabarettliebhabern als Teil von TBC, dem Totalen Bamberger Cabaret, ein Begriff ist.Auf Grund der aktuellen Corona-Verordnung dürfen nur Personen an der Veranstaltung teilnehmen, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. Der Nachweis muss am Einlass vorgezeigt werden.

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