Ortschaftsrat

Dertingen: Egon Beuschlein will nicht mehr antreten

Der Jahresrückblick mit aktuellen Informationen stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Dertinger Ortschaftsrats.

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Holger Watzka
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In wenigen Jahren soll in Dertingen ein Windpark entstehen, ganz ähnlich wie der auf dem Bild zu sehende Windpark in Höhefeld. © Heike Barowski

Dertingen. Ortsvorsteher Egon Beuschlein konnte zur Jahresschlusssitzung eine große Zahl interessierter Bürgerinnen und Bürger begrüßen und in spürbarer Harmonie auf das Dorfleben im Vorjahr zurückblicken.

Durch das Ausscheiden von Julia Henke wurde Udo Schlundt zum stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt. Ortsvorsteher Egon Beuschlein wies in diesem Zusammenhang daraufhin, dass 2024 Wahlen anstehen und er für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung steht.

„Dertingen ist kulturell wieder durchgestartet“, resümierte der Ortsvorsteher. Er blickte zurück auf das Weinfest „light“, nach einem verregneten Festauftakt sei der Sonntag ein voller Erfolg gewesen. In diesem Jahr wird es wieder ein „richtiges“ Weinfest geben, traditionell von Freitag bis Montag in den Tagen um den 1. Mai.

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In der Aufzählung gelungener Veranstaltungen im Weinort Dertingen erwähnte Egon Beuschlein das „Weipfadla“, eine Vielzahl von Konzerten und musikalischen Veranstaltungen, die „Kerwa“, eine Disco in der Mandelberghalle, das Turmblasen und den Adventsmarkt. Die Planung hierfür hatte Joachim Hettinger, die Veranstaltung wurde zu einem vollen Erfolg und die Besucherinnen und Besucher der Jahresschlusssitzung honorierten dies mit viel Befall.

Der nächste musikalische Leckerbissen in Dertingen steht am 1. April im Kalender, ein Blasmusikabend mit zwei Kapellen in der Mandelberghalle.

Freie Bauplätze

Der Ortsvorsteher berichtete, dass im neuen Baugebiet noch drei Bauplätze frei sind. An der Errichtung einer Photovoltaikanlage am Ortsrand gab es kaum Interesse durch die Grundstückseigentümer.

Anders bei der Errichtung eines Windparks auf einer Vorrangfläche nordöstlich von Dertingen. Auf einer Fläche von 60 Hektar sollen hier Windräder errichtet werden. Die Grundstückseigentümer werden eine Einladung zu einer Infoveranstaltung erhalten, eine konkrete Planung liegt noch nicht, in etwa zwei Jahren sei damit zu rechnen. Egon Beuschlein berichtete von der Veranstaltung „Rathaus vor Ort“. Dabei stand die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses in Dertingen im Mittelpunkt des Interesses. Weiter informierte Beuschlein anhand eines Plans über die Bepflanzung des Friedhofes, die Bereitstellung von Rasengräbern und die Anlage eines Friedweinberges.

Durch die Sammlung des Fanfarenzuges Fränkische Herolde ist eine stattliche Summe von 750 Euro für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zusammengekommen. Udo Schlundt regte an, den nördlichsten Punkt von Baden-Württemberg, er liegt auf Dertinger Gemarkung und hier treffen auch der Main-Tauber-Kreis und die Landkreise Main-Spessart und Würzburg aufeinander, mit einer Ruhebank oder einen Stein mit Infotafel zu kennzeichnen. Als einen schweren Schlag für Dertingen im Berichtszeitraum bezeichnete der Ortsvorsteher, dass der Arzt in Dertingen seine Praxis geschlossen hat und auch die Metzgerei Strauß nicht mehr geöffnet ist.

Nach Beendigung der Jahresschlusssitzung wurde zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.