Unikat sucht Liebhaber - Künstlerische Handwerkermesse mit 40 Ausstellern fand am Wochenende wieder großes Publikum im Kloster Bronnbach Edles Kunsthandwerk präsentiert

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Heike von Brandenstein
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Anprobieren, Anregungen holen, verkosten, kaufen und mit den Ausstellern ins Gespräch kommen – ein Bummel über die Kunsthandwerksmesse lohnte sich. © Heike von Brandenstein

Zum neunten Mal fand am Wochenende die Kunsthandwerkermesse „Unikat sucht Liebhaber“ im Kloster Bronnbach statt. Und wieder gab es viel zu entdecken.

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Bronnbach. Ein exklusiver Markt hat sich im Prälatensaal, im Berhardsaal, im Kaminzimmer und der darüber liegenden Ebene etabliert. „Unikat sucht Liebhaber“ unter der Ägide von Astrid Hackenbeck präsentierte nun schon zum neunten Mal Produkte von professionellen Künstlern. Ob feiner Schmuck, filigranste Stoffkreationen, pfiffig geschnittene Jacketts, Kleider aus originellen Stoffen, Ledertaschen oder raffinierte Schokoladen- Kuchen- und Konfektkreationen: Wer etwas Einzigartiges suchte, kam hier auf seine Kosten. Nicht überlaufen, aber sehr gut besucht war die Schau. Der eine oder andere Künstler war wiederholt dabei, wieder andere hatten Premiere in den Klostermauern. Die Veranstalterin achtet nämlich peinlich genau darauf, dass es für die Stammgäste immer wieder Neues zu entdecken gibt und keine Langeweile aufkommt.

Mit dem Künstler im Gespräch

Die Besucher schauten aber nicht nur oder probierten an, sondern kamen mit den Künstlern ins Gespräch. Mit der Beratung aus erster Hand und dem Wissen um die Herstellung, ließ sich die Wertigkeit der Produkte einschätzen und die dahinterstehende Idee ergründen. Weil die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, gab es bei „Unikat sucht Liebhaber“ ganz unterschiedliche Stilrichtungen in den Blick zu nehmen. Körperbetonende Schnitte in gedeckten Farben oder farbenfrohe schmeichelnde Oberteile mit Hinguckerausschnitt. Ähnlich verhielt es sich beim Schmuck, bei dem die Auswahl von wuchtigeren Kreationen für die große und stattliche Frau über filigrane Varianten für die zierliche Dame bis zu flatterhaft phantasievollem Geschmeide für die Liebhaberin von Exotischem reichte.

Alles in allem präsentierten sich die Werke der rund 40 Kunsthandwerker im edlen klösterlichen Rahmen exquisit. Dem runden Geburtstag der Veranstaltung im kommenden Jahr sollte deshalb sicher nichts im Wege stehen.

Redaktion Zuständig für die Kreisberichterstattung Main-Tauber