Dieser eine Satz für heute

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Heute ist der 5. August.

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Ich kann nicht in die Zukunft sehen - zum Glück.

Deshalb weiß ich aber auch nicht, was in der Zeitung steht, die Sie jetzt gerade in den Händen halten.

Ich ahne, dass in einem der Artikel der Name "Trump" fällt. Oder "Putin". Oder "Merkel", oder "Schulz". Und ich ahne, dass es in einem anderen Bericht um Syrien geht.

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Ich vermute, dass im Lokalteil etwas aus dem Polizeibericht steht. Bestimmt wird zum Autofreien Sonntag eingeladen zwischen Tauberbischofsheim und Freudenberg - und zu vielen katholischen und evangelischen Gottesdiensten überall in der Gegend.

Sie werden Traueranzeigen lesen und runde Geburtstage, vielleicht auch Bekanntgaben von Trauungen.

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Sie werden die Wettervorhersage finden und Stellenanzeigen. Sie werden vieles lesen, was ich jetzt noch nicht ahne.

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Ich kann nicht in die Zukunft sehen - zum Glück.

Und ich weiß deshalb auch nicht, was Ihnen sonst noch alles durch den Kopf geht, heute, am 5. August. Was es zu erledigen gibt, was Sorgen bereitet, worauf Sie sich heute freuen.

Ich kann nicht in die Zukunft sehen, zum Glück, und ahne deshalb nicht, welche Gedanken Sie heute denken, welche Hoffnungen Sie heute haben und welche Sätze Sie heute lesen.

Aber ich kann einen Satz hierhin schreiben, den Sie heute sehen sollen, neben all den anderen Meldungen und Botschaften.

Ein Satz, von dem ich möchte, dass er auch in der Zeitung steht. Ein Satz, die Überschrift für diesen 5. August.

Der eine Satz lautet:

"Dies ist der Tag, den Gott macht. Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein!" Psalm 118,24.

Ein gesegnetes Wochenende Ihnen!

Carolin Knapp, Pfarrerin in Bestenheid, Grünenwört und Mondfeld