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Stadtmarketing

Die „WertheimCard“ wird digital

Gutscheinkarte soll ab 1. November mit noch mehr Möglichkeiten ausgestattet werden. Umtausch der alten Karten bleibt möglich.

Von 
Matthias Ernst
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Sie sind überzeugt von der neuen „WertheimCard digital“, die in Kürze erhältlich sein wird: Bernd Maack (Vorsitzender Stadtmarketing/links) und Christian Schlager (Innenstadtmanager). © Matthias Ernst

Wertheim. Seit der Einführung der WertheimCard im Jahr 2011 durch den Stadtmarketing Wertheim e.V., dem Einkaufsgutschein für den Wertheimer Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister, hat sich die Karte erfolgreich etabliert. Allein im vergangenen Jahr wurden Wertheim Cards im Wert von 55 000 Euro gekauft, um in über 70 teilnehmenden Geschäften eingelöst zu werden, so Bernd Maack, Vorsitzender des Vereins.

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Neues System

Nun soll das bisherige System der festen Geldbeträge, mit dem man die Karte aufladen konnte, durch ein neues System aufgewertet und ersetzt werden. Die „WertheimCard digital“ bietet voraussichtlich ab 1. November die Chance, jeden möglichen Geldbetrag von fünf bis 1000 Euro aufzuladen. Ein Vorteil der neuen Karte, das Restguthaben verfällt nicht, sondern kann immer wieder verwendet oder auch ergänzend aufgeladen werden.

Die neue „WertheimCard digital“ wird bewusst in der normalen Ausführung das Logo des Optimisten tragen. © Matthias Ernst

Dank des bisherigen Partners, der Volksbank Main-Tauber, wird es jetzt noch einfacher, Gutscheine zum Einkaufen in der Stadt zu verschenken, sagt dazu Innenstadtmanager Christian Schlager bei der Vorstellung der neuen Bezahlkarte. Ziel sei es, so Schlager, die Wertheimer Wirtschaft, Unternehmen und Dienstleister zu unterstützen. „Denn jeder Einkauf in der Heimat zählt und fördert die Attraktivität unserer Stadt“, stellte er klar.

Viele Mitwirkende gewinnen

„Geld was ich als Gutschein erhalten habe, gebe ich leichter und lieber aus“, ist sich Schlager sicher. Deshalb will man die Akzeptanzpartner in den kommenden Wochen verstärkt angehen und möglichst viele neue Mitwirkende gewinnen. Schlager schwebt da beispielsweise die Wertheimer Gastronomie vor, die aktuell noch etwas unterrepräsentiert ist beim Stadtmarketing Wertheim.

Doch auch alle anderen bisher noch nicht am Programm der WertheimCard beteiligten Gewerbetreibenden sollen natürlich mitmachen.

Das Handling wird so einfach wie möglich für alle Beteiligten gehalten, ein Grund, warum der Stadtmarketing Wertheim e.V. erst jetzt auf den Zug der digitalen Karten aufspringt. Man wollte keine halben Sachen machen, die für die Anwender zu kompliziert werden und dann in Kürze wieder umgestellt werden müssen, erklärt Bernd Maack die jetzige Umstellung.

Die neue Karte hat auch den Vorteil, dass sie von den in Wertheim ansässigen Firmen als „Jobkarte“ genutzt werden kann, nach dem Motto: „Mehr Netto vom Brutto“. Denn monatlich bis zu 50 Euro kann ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern als steuerfreien Sachbezug gewähren, bei besonderen Anlässen wie Jubiläen oder Geburtstagen sogar 60 Euro. Mehrere Firmen hätten ihn angesprochen, ob man dieses Geld nicht auch auf die WertheimCard aufbuchen könnte. So entstand die Idee und wurde stetig weiterverfolgt.

Nun ist man soweit, dass man das Ergebnis präsentieren kann und will nun aktiv an die Firmen herangehen, damit sie ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun können, ohne dass diese weniger im Geldbeutel haben am Ende des Monats. Ja, es würde sogar mehr werden durch den steuerfreien Bezug. So könnten sich die Arbeitgeber auf mit einem weiteren Alleinstellungsmerkmal präsentieren, was vielen noch gar nicht bewusst ist, meint Christian Schlager.

Win-Win-Situation

Die Stadt Wertheim unterstützt die neue Karte nach Kräften. Man kann sich beispielsweise vorstellen, eine individuelle Gestaltung der Karte mit einem Emblem der ausgebenden Firma aufzulegen. Die Möglichkeiten seien da fast unerschöpflich, ergänzt Bernd Maack.

„Die digitale Wertheim Card ist eine win-win-Situation für Akzeptanzstellen, Innenstadt und Arbeitgeber – nur gemeinsam sind wir erfolgreich, sieht er nur Vorteile im neuen System.

In der Probephase bis Weihnachten können auch Nichtmitglieder des Stadtmarketing Wertheim zu den gleichen Konditionen teilnehmen, wie die Mitglieder. Man will in den nächsten Wochen zu den einzelnen Gewerbetreibenden in der Stadt gehen und sie von den Vorteilen der neuen WertheimCard digital überzeugen. Die Karte ist jederzeit wiederaufladbar und natürlich aus recyceltem Kunststoff hergestellt, betont Maack die Nachhaltigkeit des Produktes.

Alte Karten bleiben gültig

Und natürlich bleiben die alten Karten, mit ihren festen Beträgen, weiterhin gültig, können aber auch bei der Volksbank Main-Tauber, bei Tourismus Region Wertheim, Väth die Friseure und bei Ballweg und Maack gegen die neue Karte getauscht werden.

Seitens des Stadtmarketing Wertheim und der Stadtverwaltung ist man sich sicher, mit der neuen WertheimCard digital den richtigen Schritt zur richtigen Zeit gegangen zu sein. Die neuen Möglichkeiten der Karten, die über ein handelsübliches EC-Cash-Gerät eingelesen werden können, sind vielfältig und bieten echten Mehrwert für Alle, also Anwender und mitmachende Betriebe.

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