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Museum - Die schwarze Kunst steht im Mittelpunkt / Zahlreiche Ausstellungen und Aktionen im Laufe des Jahres geplant

Die Papiermühle Homburg startet am 1. Mai in die neue Saison

Die schwarze Kunst steht im Mittelpunkt: Das Museum Papiermühle Homburg startet am Sonntag, 1. Mai, in die neue Saison.

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Die Papiermühle Homburg startet am Sonntag, 1. Mai, in die Saison. © Landratsamt Main-Spessart-Kreis

Homburg. Die Papiermühle Homburg gibt es seit 215 Jahren und am 1. Mai startet man im Triefensteiner Ortsteil in die 25. Saison als Museum und Industriedenkmal. Hierfür hat die Museumsleitung ein kleines Programm zusammen gestellt. Kleine Druckereien aus Ost und West stellen sich vor.

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Besondere Ausstellungen

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Am 28. Mai wird die Ausstellung der Original Hersbrucker Bücherwerkstätte eröffnet. Die seit 1969 bestehende Werkstatt aus Mittelfranken steht für bewusst unfreiwillig komische Handpressendrucke und manuelle Druckgrafiken aller Art und die Herstellung von bibliophilen Büchern. Die Drucke können bis zum 6. August bestaunt werden.

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Vom 24. August bis 31. Oktober zeigt der Drucker und Grafiker Marc Berger aus dem brandenburgischen Gransee mit seiner „Edition Schwarzdruck“ seine Werke. „Wir drucken Literatur und kritisch-pessimistische Hilfestellungen zum Zeitgeschehen in Form von Büchern, Einblattdrucken, Kalendern und Postkarten“ sagt Marc Berger über seine Arbeit.

Am 17. und 18. September zeigen mehr als ein Dutzend Kunsthandwerker und Künstler, die sich mit dem Werkstoff Papier beschäftigen, eine große Vielfalt rund um das Thema Papier. Vielfältig sind die Papiere in Formen und Veredelungen die zum Kauf angeboten werden. Der Papiermarkt findet zum 3. Mal statt.

Sommerakademie

Bereits zum elften Mal findet die „Sommerakademie Homburg“ statt. Hier ist das Ausgangsmaterial ausschließlich Papier. Ein lebendiger, interdisziplinärer Austausch ist Ziel der Workshops, der vom 6. bis 13. August in der Papiermühle und im Schloss Homburg veranstaltet werden. Ergänzt werden die Kurse durch ein attraktives Rahmenprogramm mit Vorträgen, Qi Gong und Genuss. Ausführliche Informationen zur Sommerakademie findet man unter: www.sommerakademiehomburg.de.

In der Freilichtsaison bietet sich das Industriedenkmal für Ausflugsgruppen und Schulklassen für einem Besuch an.

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Im Museum Papiermühle Homburg, das jährlich mehr als 6000 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet anzieht, ist die Geschichte des Papiermachens hautnah nachzuvollziehen: Von der handwerklichen Herstellung in der Holzbütte bis zu der industriellen Fertigung mit der Papiermaschine, vom individuellen handgeschöpften Büttenpapier bis zur Massenproduktion von Papieren und Pappen.

Originale historische Arbeitsgeräte und Materialien dokumentieren zwei Jahrhunderte Papierkunst und Papierherstellung.

Im authentischen Ambiente können die Museumsbesucher auch selbst in die Rolle der Papiermacher von anno dazumal schlüpfen. Die Anleitung dazu gibt der Leiter des Museums und Ur-Urenkel des Begründers der Homburger Papiermacher-Dynastie, Johannes Follmer.

Das Museum Papiermühle Homburg ist ab 1. Mai bis zum 31. Oktober täglich außer montags geöffnet: dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Jeden ersten Sonntag im Monat Uhr gibt es um 14.30 eine „offene Führung“.

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