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Am Amtsgericht verhandelt

Daumen an Handy während der Fahrt

Von 
goe
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Wertheim. In einer Verhandlung beim Amtsgericht Wertheim behauptete ein Autofahrer, er habe während der Fahrt nur sein Handy geladen. Ein Polizist sagte dagegen aus, der Betroffene habe damals den Daumen auf dem Display gehabt.

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Vorgehen der Polizei

Die Polizei hatte am 30. März in diesem Jahr in Wertheim den Verkehr überwacht. Nach der seit Jahren üblichen Vorgehensweise standen damals an einer Beobachtungsstelle zwei Beamte in Zivil und beobachteten die Fahrer während diese anihnen vorbeifuhren.

Kamen die beiden Beamten überein, dass dass ein Fahrer sein Handy nutzte, machten sie Meldung an die 300 Meter entfernte Anhaltestelle. Dort winkten die Kollegen in Uniform den verdächtigen Fahrer aus dem Verkehr.

Im vorliegenden Fall kam es zur Anzeige. Das Ordnungsamt Wertheim verhängte gegen den 36-Jährigen mit mehreren Voreintragungen nicht nur ein Bußgeld sondern auch ein Fahrverbot.

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Der Kaufmann aus der Main-Tauber-Stadt legte dagegen Einspruch ein, und es kam zur Verhandlung.

Wo lag das Ladegerät?

In der Verhandlung gab der Betroffene an, dass er sein Handy ans Ladegerät angeschlossen habe und zum Starten des Ladevorgangs eine Taste betätigt hätte. Auf Frage der Richterin konnte er sich nicht erinnern, ob das Ladegerät auf dem Beifahrersitz oder auf der Mittelkonsole lag.

Der als Zeuge geladene Polizist erklärte, er sei sich mit der Kollegin an der Beobachtungsstelle einig gewesen, dass der Betroffene „mit dem Daumen auf dem Display“ an ihnen vorbei fuhr. Ob das Display eingeschaltet war, wisse er nicht. Von den Kollegen der Anhaltestelle habe erfahren, dass bei ihnen das Handy eingeschaltet auf dem Beifahrersitz lag.

Den weiteren Verhandlungstermin bestimmte die Richterin, weil sie einen Beamten der Anhaltestelle befragen will. goe

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