Landfrauen - Eifrig beim Nähen von Mundschutzmasken Das Material droht knapp zu werden

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ktm
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Main-Tauber-Kreis. Die Landfrauen Main-Tauber stellen sich einmal mehr in den Dienst der guten Sache – und nähen eifrig Mundschutzmasken, in erster Linie für Alten- und Pflegeheime. Sie haben bereits einige Hundert hergestellt, die auch reißenden Absatz finden. Doch jetzt funken sie SOS, denn das dafür benötigte Material droht auszugehen.

Baumwolle erwünscht

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„Um weiter nähen zu können, benötigen wir dringend Nachschub – und zwar 100-prozentige Baumwolle“, so die Kreisvorsitzende Margret Beck aus Weikersheim in ihrem Appell an die Öffentlichkeit. Besonders geeignet seien hierfür Tischdecken und Bettwäsche.

Die Nachfrage sei riesengroß, mehrere Dutzend Landfrauen nähten im wahrsten Sinne des Wortes mit heißer Nadel. Doch es drohe ein Engpass, betont Margret Beck. Denn es gingen auch größere Aufträge ein, so habe ein Seniorenheim im Jagsttal 400 solcher Masken bestellt.

Hoffen auf Hilfe

„Wir wollen auch weiterhin produzieren und hoffen deshalb sehr auf Hilfe. Die können von Unternehmern und Privatleuten gleichermaßen erfolgen und sowohl Geld- als auch Sachspenden sein“, so die Vorsitzende abschließend. ktm