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Historische Christbaumschmuck-Sammlung / Vier Meter hoher „Thüringer Figurenbaum“

Christbaumschmuck-Ausstellung im Wertheimer Glasmuseum

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Rosetten aus Engelshaar am Engelshaarbaum im Glasmuseum. © Glasmuseum Wertheim

Wertheim. Das Glasmuseum zeigt Wertheim zeigt von Samstag, 27. November bis zum 9. Januar die traditionellen Christbaumschmuck-Ausstellung In der „Historischen Christbaumschmuck-Sammlung“ können die Besucher nachvollziehen, wie sich vor 200 Jahren in Lauscha im Thüringer Wald eine florierende Christbaumschmuckindustrie entwickelte. Gläserner Christbaumschmuck wurde zu einem Exportschlager. Vögel mit Glasfaserschwänzen, Nikoläuse für den europäischen Markt, den weißbärtigen Santa Claus für den amerikanischen Markt, heimische Tiere wie Hunde, Katzen, Hirsche und Fische oder exotische Tiere wie Giraffen und Krokodile. Ein weiteres Zentrum für Christbaumschmuck entstand um 1900 in Gablonz in Böhmen: der aus der Glasperlenindustrie hervorgegangene „Gablonzer Christbaumschmuck“.

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Weihnachtlich wird es auch im „Großen Haus“ mit dem vier Meter hohen „Thüringer Figurenbaum“ und drei echten geschmückten Weihnachtsbäumen. „Lauschaer Christbaumschmuck“ sind seit 2021 Teil des Verzeichnisse des immateriellen Kulturerbes der Unesco.

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