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Kommunalpolitik

Bogenparcours soll Kletterpark ergänzen

Bettinger Ortschaftsrat behandelte auch die Themen Feuerwehr und neue Bestattungsformen

Von 
hpw
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Der Ortschaftsrat von Bettingen befürwortet eine Entwicklung dieses Teils des Friedhofs. © Hans-Peter Wagner

Bettingen. Der Ortschaftsrat von Bettingen kam am Freitag in der Mainwiesenhalle zu einer Sitzung zusammen. Ortsvorsteher Ralf Tschöp berichtete, laut dem Feuerwehrbedarfsplan seien zwei neue Fahrzeuge für Bettingen angedacht. Die seien auch nötig, denn etwa bei einen kürzlichen Flächenbrand bei Bettingen, hätten Einsatzkräfte mangels Fahrzeugen zuerst zurückbleiben müssen. Der Bedarfsplan zeige, dass die Feuerwehr ihre Leistungsfähigkeit nicht ausschöpfen kann. Tschöp verwies ausdrücklich darauf, die Expertise der Feuerwehr vor Ort anzunehmen.

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Ein weiterer Punkt sei die Bettinger Hauptstraße. Bei der Priorisierung von Straßen werde diese immer wieder herausgestrichen. Nun sei amtlich festgestellt, dass die Straße sanierungsbedürftig sei und nun müsse sie gemacht werden. Bislang wisse er allerdings noch nicht, wann.

Auf die Frage, wann es mit den „Schweizer Stuben“ losgehe, habe er ebenfalls keine befriedigende Antwort erhalten. Gesagt wurde ihm „in den nächsten zwei, drei Wochen“. Dann ging Tschöpf auf den Änderungsantrag ein, der auf Dertinger Gemarkung auf einen Bogenparcours im Kletterpark abziele. Angedacht sei ein Parcours mit Kunststofftieren, auf die mit Pfeil und Bogen geschossen werde. Diese insgesamt zwölf 3D-Tiere, von der Ratte über den Wolf bis zum Bären, stünden im Wald verteilt, seien also keine klassischen Zielscheiben. Dies sei „keine schlechte Geschichte“, findet Tschöpf. Fangnetze würden aufgestellt, das Biotop bleibe außen vor, die Beeinträchtigung der Natur auf Dertinger Gemarkung sei gering. Ein Bürger befand, es sei etwas anstößig, weil auf Tiere geschossen werde.

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Dann berichtete der Ortsvorsteher von einen Bauantrag der „Automobilpartner Mitte AG“. Am Fuchsenacker würden viele Elektroautos herangeschafft. Die Firma wolle mit Photovoltaik-Anlagen Strom selbst erzeugen. Tschöp zeigte sich froh, dass eine Firma das Gelände übernehme. Die Firma brauche eine Trafostation, diese liege außerhalb der Baugrenze und benötige eine Ausnahmegenehmigung. Der Ortschaftsrat stimmte unisono zu.

Weiter beschäftigte sich das Gremium mit neuen Bestattungsformen. Tschöp sagte, man wolle gerne andere Bestattungsmöglichkeiten ausweisen, eventuell mit einem kleinen Gedenkstein beim Wunsch nach namentlicher Benennung. Entsprechende Tafeln sollen an der Friedhofsmauer vorgestellt werden. Der Ortsvorsteher ergänzte, es würde Rasen eingesät und die Leute hätten keine Arbeit. Man wolle klein anfangen, er „würde die Ecke gerne beantragen“. Tschöpp ergänzte, auch Baumbestattung sei angefragt worden. Bettingen könne einen „Friedwald light“ machen und diese anbieten als Alternative zum Urnenrasengrab, dies könne bei der Stadt beantragt werden. Bei der Frage zu den entsprechenden Bäumen ging die Tendenz im Gespräch hin zur Elsbeere. Schließlich diskutierte der Ortschaftsrat die Erweiterung der Kindertagesstätte durch einen Bauwagen. Tschöp erinnerte, dass die Gruppe Waldkindergarten mangels Interesse nicht zustande gekommen sei. Er schlug vor, ein Holzgestell auszubauen, den Raum zu nutzen „und wir bekommen den Kita-Wagen“, der ursprünglich für den Wald gedacht gewesen sei. Sein ausdrücklicher Dank ging an die Stadtverwaltung,die dies möglich gemacht habe. Das Kindergartenteam erarbeite bereits ein passendes Konzept zu erarbeiten, das den Eltern am 8. August vorgestellt werde. Zum Schluss regte ein Ortschaftsrat an, die Böschung an der L 617 häufiger zu mähen und in den Turnus mitnehmen. Der Ortsvorsteher sagte zu, sich dies anzuschauen. hpw

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