Tag der offenen Tür - Interessierte und Angehörige von Feuerwehren aus der näheren und weiteren Umgebung besichtigen neue Räumlichkeiten Besucher stürmen die neue Feuerwache

Von
Elmar Kellner
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Der Tag der offenen Feuerwache lockte am Wochenende zahlreiche Interessierte in die Bismarckstraße.

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Wertheim. Am Freitagabend wurde noch einmal mit geladenen Gästen gefeiert. Doch am Samstag und Sonntag "gehörte" die neue Wertheimer Feuerwache den zahlreichen interessierten Besuchern. Es war ein "Tag der offenen Tür" im wahrsten Sinne des Wortes, denn kaum ein Bereich blieb den Neugierigen verschlossen.

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Für die Feuerwehrleute bedeutete dies "Schwerstarbeit", der sie sich aber ganz offensichtlich gerne und gut gelaunt unterzogen. Fast pausenlos bewegten sich geführte Besuchergruppen durch den Neubau. Häufig waren darunter auch Angehörige von Feuerwehren aus der näheren und weiteren Umgebung. Entsprechend fachmännisch wurde das an der Bismarckstraße entstandene Bauwerk begutachtet und beurteilt. Der eine oder andere Neugierige machte sich aber auch "auf eigene Faust" auf den Weg und musste dann aufpassen, sich nicht zu verlaufen. Aber stets war jemand in der Nähe, um ihn wieder auf den rechten Pfad zurückzuführen, Interessantes zu zeigen und Fragen zu beantworten. Die Anerkennung, die der neuen Feuerwache zuteil wurde war uneingeschränkt, sei es nun von den Fachbesuchern oder von den Laien.

Begehrter Sitzplatz

Neben den Führungen durch das Gebäude und dem gemütlichen Beisammensein von Feuerwehrangehörigen und -freunden bei Speis und Trank in der leergeräumten Fahrzeughalle, in der am Samstagnachmittag auch die Blaskapelle Bavaria Neunkirchen aufspielte. Standen einmal mehr die Fahrzeuge der Wehr auch an diesem Wochenende wieder im Mittelpunkt.

Viele nutzten die Gelegenheit, sich einmal auf den Fahrersitz eines Tanklöschfahrzeuges zu setzen. Noch begehrter waren aber der Bediensessel der Drehleiter oder ein Platz im Mehrzweckboot. Im wahrsten Sinne "mit Feuereifer" bei der Sache waren die Angehörigen der Jugendfeuerwehr, die den Zuschauern einen Löschangriff zeigten und aus allen Rohren spritzten, um ein in Flammen stehendes "Gebäude" zu löschen. Viel Beifall und Anerkennung verdienten sich die Mitglieder der Absturzsicherungsgruppe, die wohl erstmals so in das Blickfeld der Öffentlichkeit rückten. Aus luftiger Höhe, vom neuen Übungsturm aus, "retteten" sie eine verletzte Person und brachten sie sicher zum Boden. Am Sonntagvormittag feierte Schuldekanin Cornelia Wetterich mit zahlreichen Besuchern einen Gottesdienst in der neuen Feuerwache. Jugendliche und Erwachsene schilderten ihre Motivation für ihr Engagement in der Hilfsorganisation. Pfarrerin Wetterich würdigte den Einsatz für den Nächsten im "Rettungsdienst Gottes". Die Band der Jugendkirche umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Solcherart gestärkt war man dann bereit für einen weiteren Besucheransturm.

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