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Besitzerin eines Pkw vor Gericht

Von 
Alfons Göpfert
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Wertheim. Ein Arbeiter aus Bestenheid bekam wegen Fahrens eines Pkw ohne Fahrerlaubnis eine Geldstrafe. Die Fahrerlaubnis wurde ihm für längere Zeit entzogen. Er zahlte die im Strafbefehl verhängte Strafe. Die Ehefrau und Halterin des Pkw erhielt erbenfalls einen Strafbefehl, weil sie das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen habe. Die Frau legte gegen ihren Strafbefehl Einspruch ein. In einer Verhandlung beim Amtsgericht Wertheim ließ sich der Vorwurf nicht nachweisen, und es kam zum Freispruch. Die Richterin sprach jedoch rein verbal eine Warnung aus.

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Im Oktober vergangenen Jahres fuhr der Ehemann den Pkw - ohne Fahrerlaubnis. Dabei fiel er der Besatzung eines Streifenwagens der Polizei auf. Die Beamten kannten den Mann und wussten, dass er ohne Papiere unterwegs ist. Sie fuhren ihm bis in eine Tiefgarage hinterher und stellten ihn zur Rede. Der Fahrer erklärte, dass er lediglich von der Arbeit käme.

Die Frau wurde beschuldigt, das fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen zu haben. In der Verhandlung machte sie geltend, dass sie den Zweitschlüssel des Autos zwar nicht weggesperrt aber „sorgsam versteckt“ hatte. Der Ehemann müsse irgendwie daran gekommen sein.

Die Staatsanwaltschaft konnte die Angaben der Frau nicht widerlegen und beantragte deshalb Freispruch. Der Verteidiger schloss sich an. Das Gericht beendete die Urteilsverkündung mit den Worten: „So etwas geht nur ein Mal, das nächste Mal wissen Sie Bescheid“.

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