Festgottesdienst - Kirchenchor St. Elisabeth feierte sein 70-jähriges Bestehen und erfreute mit schöner Musik / Hausmeister Josef Niewidok verabschiedet Beeindruckende Predigt zum Thema "Mahnung"

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Das 70-jährige Bestehen des Kirchenchors der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth Bestenheid wurde am Sonntag mit einem Festgottesdienst gefeiert.

© Winkler

Mit einem Festgottesdienst feierte die Pfarrgemeinde Dt. Elisabeth Bestenheid am Sonntag ihr 70-jähriges Bestehen.

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Bestenheid. Zum Gelingen der Feier trug auch der Kirchenchor St. Elisabeth bei, der schon viele Jahre von Dieter Bender erfolgreich geleitet wird. Die Sängerinnen und Sänger erfreuten die Gottesdienstbesucher mit der "Missa buccinata" von Christian Heiß, Domkapellmeister in Eichstätt.

Hervorragende Ergänzung

Schon das "Kyrie", das von einem Bläserquartett, zwei Trompetern, einem Posaunisten und einem Bariton-Spieler eingeleitet wurde, vermittelte einen vertraulich-musikalischen Genuss. Musiker und Chor ergänzten sich vorzüglich, wobei auch jede Gruppe für sich überzeugte. Dieter Bender begleitete auf der Orgel.

Beim "Gloria" fielen vor allem die gelungenen melodiösen Wiederholungen Quartett - Chor auf. Die Einsätze kamen exakt. Schön klangen auch das "Sanctus sowie das "Halleluja" (mit Orgelbegleitung). Bedächtig leiteten die Bläser das "Agnus Dei" ein.

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Beeindruckend war die Predigt von Pfarrer Jürgen Banschbach zum Thema "Gerichtsreden - Mahnung zu Liebe und Barmherzigkeit". Zu Beginn erinnerte er daran, dass an diesem Sonntag in den Basiliken Roms und in den Diözesen in aller Welt die Heiligen Pforten geschlossen werden. Nur die des Petersdoms in Rom bleibe noch bis zum nächsten Sonntag, dem Christkönigsfest, geöffnet. Dann endet das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit.

Im Mittelpunkt des Kirchenjahrs stehe das Thema "Endgericht", erklärte der Pfarrer. Doch beruhigte er: "Gott ist gnädig, barmherzig, reich an Huld und Treue, wie es im alttestamentlichen Buch ,Exodus' heißt." Nicht nur einmal würdigte Banschbach die heilige Elisabeth als Vorbild für Barmherzigkeit und Liebe. Gleichzeitig verwies er auf heutzutage agierende skrupellose Schlepper, die Menschen für viel Geld in untaugliche Boote setzen, Kriegstreiber, die in vielen Ländern großes Leid über die Zivilbevölkerung bringen. Der Pfarrer betonte, Gott schaffe Gerechtigkeit vor allen denen, die Opfer geworden sind. In den Gerichtsreden stehe auch, dass Gott ein Herz für die Armen und Schwachen hat.

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Pfarrer Banschbach schloss seine hörenswerte Predigt mit der Feststellung: "Wenn wir Glaube, Hoffnung und Liebe leben, dann brauchen wir keine Angst vor dem Gericht Gottes haben, sondern wir sollen auch auf die Barmherzigkeit Gottes vertrauen."

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Nach dem Festgottesdienst verabschiedete Pfarrer Jürgen Banschbach den 80-jährigen Hausmeister Josef Niewidok. Dieser sei seit 1989 ein zuverlässiger, hilfsbereiter Mitarbeiter der Pfarrgemeinde gewesen. wi