Darts-Turnier des VfR - 96 Teilnehmer wetteiferten in der Stahlberghalle um den Sieg Baran Özdemir verteidigte den Titel

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hpw
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Das Darts-Turnier des VfR Uissigheim in der Stahlberg war wieder ein voller erfolg. Die Teilnehmer waren konzentriert bei der Sache. © Hans-Peter Wagner

Uissigheim. Der VfR Uissigheim hat am Freitag erfolgreich sein zweites großes Darts-Turnier in der Stahl-berghalle ausgerichtet. Insgesamt 96 Teilnehmer zeigten über elf Stunden lang hochkonzentriert spannenden Sport. Im Finale siegte Titelverteidiger Baran Özdemir („The Lion“) gegen Markus Galm („Galminator“).

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Auch in Uissigheim, wo sich Spieler aus allen Himmelsrichtungen und mit durchaus unterschiedlicher Leistungsstärke trafen, zeigte sich Darts als zu einem hohen Prozentsatz mentaler Sport. Jeder einzelne Wurf erfordert volle Konzentration und reichlich Feingefühl.

Beim Turnier in Uissigheim gab es 32 Gruppen mit jeweils drei Spielern. Die jeweiligen Gruppensieger qualifizierten sich für das danach folgende einfache k.o.-System. Bis zum Viertelfinale galt „301 Modus –Single Out“, ab dem Halbfinale „501 Modus – Single Out“ mit jeweils steigender Zahl an Legs. Fünf Frauen waren im Teilnehmerfeld.

Die Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf die drei Darts-Scheiben im Saal sowie auf jene auf der Bühne, also im Rampenlicht. Ab dem Achtelfinale spielte sich alles Sportliche auf der Bühne ab und der ganze Saal konnte entsprechend mitfiebern. Man konnte den Fortgang der Matches live auf einer großen Spielstandanzeige miterleben und ab dem Viertelfinale gab es eine Übertragung der Würfe live wie im Fernsehen.

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Daniel Krämer aus dem Großraum Würzburg hatte im vergangenen Jahr in Uissigheim noch nicht mitgespielt, war jedoch durch dieses Turnier zu Darts gekommen. Seither spielt er Tischtennis und Darts („beides mentale Sportarten“), nach eigener Einschätzung besser Darts, „aber heute nicht“, wie er schmunzelnd hinzufügt. Er und sein Mitstreiter Jan Bichler („leidenschaftlicher Freizeit-Darter“) meinen, „es geht um Stimmung, um Spaß“, das Können steigere sich mit jeder Trainingseinheit. Beide loben die tolle Kulisse ebenso wie die Organisation und auch die Chance, auf der Bühne spielen zu können.

Beim Turnier selbst geht es gleichermaßen konzentriert wie freundschaftlich zu. Auch Titelverteidiger Baran Özdemir, er wohnt bei Crailsheim, unterstreicht, „hier spielen die Leute, um Spaß zu haben“. Selbst will er im nächsten Jahr in Richtung der „Top 100“ in der Welt, indes verweist er auf diverse ernstzunehmende Gegner bei dem Uissigheimer Turnier. Zudem gelte, „bei „301“ kann alles passieren“.

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Yvonne und Francie von den „Bauland Darters“ aus Osterburken antworten auf die Frage „warum Darts?“ spontan mit „toller Sport, man kommt viel rum, lernt Leute kennen“. Sie spielen fast jedes Wochenende irgendwo, „außer in der Wettkampfpause“.

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Beide waren schon im Vorjahr beim Turnier in Uissigheim, es habe „toll gefallen“.

Darts ist auch im Freizeitbereich zeitaufwändig und trainingsintensiv. Die Spielerinnen und Spieler fin-den im Laufe der Zeit für sich individuelle Techniken heraus. Die meisten streben nach guten sportlichen Leistungen im gesellschaftlichen Rahmen und neben dem sportlichen Ehrgeiz das gemütliche Beisammensein zum Knüpfen neuer Freundschaften eine große Rolle.

An den Wettkampfstätten selbst bilden sich stets Trauben von Zuschauern, die so direkt wie möglich dabei sein wollen. Stimmung ist immer, Musik auch, egal ob die Spiele einen deutlichen Verlauf nehmen oder die Spannung gerade auf dem Siedepunkt ist.

In den Halbfinals gewinnen Markus Galm („Galminator“) gegen Sascha Welsch („Olwer“) sowie Baran Özdemir („The Lion“) gegen Norbert Fleischmann („The Hallodrie“).

Dominik Sladek vom Organisationsteam spricht bereits vor dem Finale von einem vollen Erfolg, ein Blick auf die im Zuschauerbereich tobende Menge bestätigt dies. Man habe als Veranstalter ein positives Feedback erhalten, „viele wollen wieder kommen, fragen bereits nach der Anmeldung“. In einigen Punkten könne man sich weiter entwickeln, so der Sprecher des etwa 50-köpfigen Mitarbeiterstabs, welcher das Turnier gut „gewuppt“ hat.

Beendet ist das Dart-Turnier eine halbe Stunde nach Mitternacht, Sieger ist der Titelverteidiger. Die Party jedoch geht noch weiter. hpw