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Am Amtsgericht verhandelt

Anklage wegen versuchter Nötigung nach Attacke in Bestenheider Tankstellen-Gaststätte

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goe
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Wertheim. Wegen Körperverletzung in Tateinheit mit versuchter Nötigung muss sich aktuell ein 43-Jähriger vor dem Amtsgericht Wertheim verantworten.

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Der Mann hatte im Oktober in der Gaststätte einer Tankstelle in Bestenheid grundlos einen anderen Mann attakiert, indem er einen Barhocker nach ihm warf. Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung verurteilte ihn am 28. April das Amtsgericht Wertheim zur Strafe von 60 mal 25 Euro.

Zweite Verhandlung

Im Vorfeld der Verhandlung, am 25. Februar, kam es in Bestenheid nahe dem Norma-Markt zu einer Begegnung zwischen den Kontrahenten. Dabei soll der Angeklagte den Geschädigten mehrfach so stark gegen den Kopf geschlagen haben, dass ein Zahn abbrach. Er habe damit erreichen wollen, dass der Geschädigte in der Verhandlung keine Aussage macht. Der Geschädigte leistete der Forderung nicht Folge. Wegen des Vorfalls vom 25. Februar kam es nun beim Amtsgericht zur zweiten Verhandlung. Der 43-Jährige bestritt sowohl den Nötigungsversuch als auch den Zahnschaden.

Diesbezüglich will das Gericht eine Bescheinigung des Hauszahnarztes des Geschädigten anfordern, die Verhandlung wird in eineinhalb Wochen fortgesetzt.

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Ohne Vorwarnung

Der Angeklagte, körperlich klein aber drahtig, ist nach eigenen Angaben seit dem 6. April alkoholabstinent und nimmt an der Suchtberatung teil. Er ist geschieden, in Privatinsolvenz und arbeitslos, macht aber die Umschulung zu einem kaufmännischen Beruf. Bezüglich des Vorwurfs sprach er von einem „Hin und Her“ und einer „Schererei“. Wer angefangen habe, wisse er nicht mehr.

Der Geschädigte, groß und kräftig, meinte, der Angeklagte sei ohne Vorwarnung mit Fäusten auf ihn los und habe verlangt, die Anzeige bezüglich des Oktober-Vorfalls zurückzuziehen. An einem Auge habe sich eine Schwellung gebildet, er habe die Polizei gerufen und seinen Zahnarzt aufgesucht. Zwei Zeuge bestätigten die Forderung des Angeklagten nach Anzeigenrücknahme und die Ablehnung des Geschädigten. Der Angeklagte habe einen alkoholisierten Eindruck gemacht. goe

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