Kriegsgräberfürsorge - Haus- und Straßensammlung 133 508 Euro in Nordbaden gesammelt

Lesedauer: 

Odenwald-Tauber. Die Haus- und Straßensammlung 2018 des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge Bezirksverband Nordbaden, konnte inzwischen abgeschlossen werden. Der Vorsitzende Axel E. Fischer, MdB, freute sich sehr über das Sammelergebnis von 133 508 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine Steigerung um mehr als zehn Prozent dar.

Auf Spenden angewiesen

AdUnit urban-intext1

Bezirksgeschäftsführer Volker Schütze äußerte seinen Dank gegenüber den vielen Sammlerinnen und Sammlern. Schulklassen, Freiwillige Feuerwehren, Bundeswehr und Reservisten sowie weitere Gruppen und Vereine haben für den Volksbund Geld gesammelt. Auch einzelne Jugendliche haben ihre freie Zeit genutzt, um in ihren Orten um eine Spende für den Volksbund zu bitten. Der Volksbund zeigte sich auch gegenüber Spenderinnen und Spendern dankbar.

Auch wenn der Volksbund im Auftrag der Bundesregierung arbeitet, finanziert er sich noch immer zu 75 Prozent aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Von daher ist das gute Sammelergebnis in Nordbaden für die Finanzierung der Arbeit so wichtig.

So hat der Volksbund im Dezember mehr als 1800 Kriegstote in Wolgograd aus einem Massengrab geborgen und auf seinem Friedhof in Rossoschka beigesetzt. Auch wird ein Teil des Geldes für die Jugend- und Bildungsarbeit verwendet.

Wichtige Stellung

AdUnit urban-intext2

Am 18. Mai 2019 wird die Jugendbegegnungsstätte in Niederbronn les Bains (Elsass) nach umfänglicher Renovierung und Erweiterung wiedereröffnet. Dies ist ein deutliches Signal für die wichtige Stellung der Jugendbegegnung im Volksbund. Der Bezirksverband bietet zu diesem Festakt eine Tagesfahrt an, die allen offen steht. Durch seine Jugend- und Bildungsarbeit setzt sich der Volksbund für die Versöhnung zwischen den Völkern ein. Von daher lautet ein zentrales Motto des Volksbunds „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“.