Gemeinderat - Gremium legt Modalitäten fest Urnengräber im Fokus

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Neubrunn. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Neubrunn wurden infrastrukturelle Themen behandelt.

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In der Sitzung im Dezember beschloss der Gemeinderat, Kosten für die geplanten Projekte des Marktes Neubrunn im Rahmen des Regionalbudgets 2021 zu ermitteln. Für das Projekt „Gestaltung der Freifläche am Südtor inklusive Beleuchtung“ ist mit Kosten von circa 10 500 Euro und für das Projekt „Sitzmöbel mit Sonnenschutz für Naturschutzgebiet/Wanderwege Böttigheim“ (sechs Aussichtsbänke und zwei Sitzmöbelkombinationen) von gut 12 500 Euro zu rechnen. Das G remium beschloss beide Projekte für das Regionalbudget 2021 zu melden.

Mit Schreiben vom 14. Dezember wird der Markt Neubrunn im Rahmen der frühzeitigen Unterrichtung zur Änderung des Bebauungsplanes „Mischgebiet Strut“ in Werbach gehört. Die Planungen beeinträchtigen den Markt Neubrunn nicht, daher werden zur Bebauungsplanänderung keine Anregungen oder Bedenken erhoben.

Urnengarten

Die ersten Bestattungen in den Urnengartengräbern haben bereits stattgefunden. Dies hat verschiedene Fragen der Grabrechtsinhaber ergeben. Der Gemeinderat hat sich mit den Fragen befasst und folgendes beschlossen.

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Im Rahmen der Bestattung darf ein Holzkreuz aufgestellt werden. Auch Grabschmuck, wie Blumen und Kränze, dürfen aufgebracht werden, solange dies die bereits vorhandene Bepflanzung nicht beeinträchtigt oder beschädigt.

Die Frist der Aufstellung beträgt ab dem Tag der Bestattung sechs Wochen. Alle Gegenstände sind spätestens am Tag nach Ende der Frist vom Grabrechtsinhaber zu entfernen. Nach Ablauf der Frist dürfen keinerlei Gegenstände auf, vor oder neben den Gräbern platziert werden.

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Als Grabplatte für den Namen und Daten des Verstorbenen wird eine Platte des Steines „Rosa Beta“ in der Größe 25 x 25 Zentimeter vorgeschrieben, welche ohne jeglichen Aufbau flach auf das Urnengartengrab aufzulegen ist.

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Die Beschaffung, Beschriftung und Verlegung der Platte ist durch den Grabrechtsinhaber zu organisieren, welcher auch die Kosten dafür zu tragen hat.

Keinerlei Einwände hatte der Gegen die Annahme von Spenden von 270 Euro .

Tragkraftspritzenanhänger

Der Bürgermeister gab bekannt, dass der Tragkraftspritzenanhänger aus dem Jahr 1967 (ohne Papiere) abgegeben werden soll. Das Einstellen in eine Zollauktion koste Geld, und da würden bessere mit Papieren bereits gehandelt. Der Gemeinderat stimmte zu, dass die Verwaltung den Anhänger eigenmächtig veräußern darf.

Reaktivierung der Brunnen

Weiter informierte der Bürgermeister, dass ein Angebot für die Antragstellung zur wasserrechtlichen Erlaubnis für die Reaktivierung der beiden Brunnen in Höhe von 2770 Euro eingegangen ist. Der Gemeinderat beschloss dieses Angebot anzunehmen.