Ehemalige Synagoge - Jüdisches Leben in Wenkheim stand im Mittelpunkt eines Treffens Spontanes Konzert mit Zehendner

Von 
rei
Lesedauer: 
Der christliche Liedermacher Christoph Zehnendner spielte in der ehemaligen Synagoge in Wenkheim auf der Gitarre die passenden Lieder. © Reinhart

Wenkheim. Großer Andrang herrschte in der ehemaligen Synagoge, als eine Gruppe aus dem Kloster Triefenstein angereist war. Im Rahmen einer Freizeit bei der Christusträgerbruderschaft hatten sie das Thema „Das Leben Jesu“ betrachtet. Da Jesus Jude war, nutzten sie die Möglichkeit in einem ehemaligen jüdischen Gotteshaus zu verweilen, so wie es Jesus während seiner Wirkenszeit auf dieser Erde auch getan hat und Liedermacher Christoph Zehendner ein spontanes Konzert gab.

AdUnit urban-intext1

Unter sachkundiger Führung durch zwei Mitglieder des Vereins „die schul“ wurde die Geschichte des 1840 erbauten Gotteshauses und die Renovierung des nach 1980 leerstehenden Gebäudes erläutert. Dabei wurde auch die im Untergeschoss liegende Mikwe (Ritualbad) besichtigt. Großen Anklang fanden die zahlreichen Erläuterungstafeln auf der Frauenempore.

Im Museumsraum konnten die Gäste aus Triefenstein ausgestellte jüdische Kultgegenstände besichtigen. Die dortigen Tafeln geben Auskunft über jüdische Feste und jüdische Essgewohnheiten. Zum Abschluss ließ die Gruppe zusammen mit Liedermacher Christoph Zehendner bei typisch christlich-jüdischem Gesang und Tanz ihrer Freude freien Lauf.

Christoph Zehendner ist Liedermacher im Bereich Neues geistliches Lied sowie Theologe und war über 20 Jahre bis Juni 2011 Journalist beim Südwestrundfunk (SWR).

AdUnit urban-intext2

Er lebt und arbeitet seit Juli 2011 mit der Christusträger-Bruderschaft. rei