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Gebiet „Oberes Tor links der Straße III“ - Symbolischer Spatenstich zur Erschließung der 29 Flächen / Separate Zufahrt

Nachfrage nach Bauplätzen in Werbach ist hoch

Werbach hat ein neues Baugebiet, genannt „Oberes Tor links der Straße III“. Die für das Projekt Verantwortlichen trafen sich am Mittwochnachmittag vor Ort zum symbolischen ersten Spatenstich.

Von 
Hans-Peter Wagner
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Symbolischer erster Spatenstich für das neue Werbacher Baugebiet „Oberes Tor links der Straße III“: (von links) Oliver Schramm (Bauamt Werbach), Frank Nießner (Bauhof), Ortsvorsteherin Birgit Hörner, Bürgermeister Ottmar Dürr, Steffen Boller, Michael Boller, Kevin Walzenbach (alle Boller-Bau GmbH), stellvertretender Bürgermeister Michael Zwingmann) und Birgit Frei (Büro Walter + Partner). © Hans-Peter Wagner

Werbach. Nachdem keine Bauplätze mehr zur Verfügung standen, erwarb die Gemeinde Werbach 2017/2018 die Grundstücke, auf denen nun das rund 2,1 Hektar große Baugebiet entsteht. Die Maßnahme wurde im Mai 1 ausgeschrieben, im Juli erfolgte die Vergabe. Die Arbeiten sollen im Juni 2022 abgeschlossen sein.

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Es entstehen 29 Bauplätze. Zwölf Areale mit einer Größe von 397 bis 438 Quadratmeter sind als halbe Doppelhausgrundstücke geplant. Dort kann entweder eine Hälfte eines Doppelhauses oder ein kleines frei stehendes Einfamilienwohnhaus errichtet werden. Die weiteren 17 Bauplätze verfügen über Größen von 534 bis 755 Quadratmeter. Im Zuge des Ausbaus wird eine Erschließungsstraße zur Landesstraße 506 geschaffen. Die Entwässerung des Gebiets erfolgt im Trennsystem.

Auf den Grundstücken werden für den Kanal Hausanschlussschächte gesetzt, auf den Grundstücken müssen Retentionszisternen eingebaut werden. Im gesamten Gebiet sind Kabel und Leitungen für Energieversorgung, Telekommunikation und schnelles Internet vorgesehen. Ein Teil der Freifläche zwischen dem bestehenden und dem neuen Baugebiet wird als Spielgelände angelegt.

Werbachs Bürgermeister Ottmar Dürr unterstrich vor Ort, die Nachfrage nach Bauplätzen sei nach wie vor ungebrochen. Man profitiere von der Lage auf der Taubertal-Achse zwischen Tauberbischofsheim und Wertheim sowie von der Nähe zu Würzburg. Es gebe im Zentralort eine sehr ordentliche Infrastruktur. Junge Familien würden auch wegen des hervorragenden Angebots von Bildung und Betreuung nach Werbach ziehen. Wie Dürrweiter erläuterte, gehören die 29 Bauplätze allesamt der Gemeinde Werbach. Somit werde es keinerlei Baulücken geben. Für die Flächen gebe es 45 Bauinteressenten.

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Froh zeigte sich der Bürgermeister, dass eine separate Zufahrt geschaffen werden könne. Dafür würdigte er die übergeodneten Behörden und besonders die Außenstelle des Regierungspräsidiums Stuttgart. Dort habe man sich in hohem Maße für die Ausfahrt eingesetzt.

Dürr lobte den unverbaubaren Blick in die Tauberaue und nannte Erschließungskosten von etwa 1,309 Millionen Euro.

Beim Stichwort „Starkregenereignisse“ stellte er fest, dass Retentionszisternen einen verzögerten Abfluss des Wassers gewährleisten würden. Der Bürgermeister wünschte und sah eine qualitativ hohe Umsetzung, im Zeitrahmen.

Werbachs Ortsvorsteherin Birgit Hörner freute sich über das neue Baugebiet. Gleichzeitig betonte sie, man müsse weiter Wert auf die Bebauung innerörtlicher Grundstücke legen. Gewollt sei auch, dass mehr Generationen unter einem Dach wohnen. Oma und Opa im Haus brächten viele Pluspunkte.

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Die Ortsvorsteherin sprach von einem wunderschönen Baugebiet mitten in der Natur. Der Bürgermeister ergänzte, man habe Naturflächen gelassen und dafür auf einige Bauplätze verzichtet.

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