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Ehrentag

In Werbach: Pfarrer Hermann Konrad feiert 75. Geburtstag

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hpw
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Werbach. Pfarrer Hermann Konrad feiert an diesem Donnerstag seinen 75. Geburtstag. Er ist seit 1993 Seelsorger der Gemeinden Werbach und Gamburg, seit 1999 auch für Werbachhausen mit Brunntal und Wenkheim.

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Hermann Konrad wurde am 8. September 1947 in Würzburg geboren. Aufgewachsen ist er Grünsfeld, wo er auch den Kindergarten und die Volksschule besuchte. 1958 erfolgte der Wechsel auf das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim, das er im Kurzschuljahr 1966 mit dem Abitur abschloss. Von November 1966 bis Juli 1967 holte er zwei Semester Griechisch und Hebräisch nach. Noch heute besitzt der Jubilar eine Bibel in Hebräisch.

Seinen 75. Geburtstag feiert Pfarrer Hermann Konrad an diesem Donnerstag in Werbach. © Hans-Peter Wagner

Ab Oktober 1967 studierte Konrad Theologie in Freiburg und in Mainz. Einer seiner Lehrer war Theologieprofessor Karl Lehmann, später Bischof von Mainz und Kardinal. Konrad sagt, er habe auch evangelische Vorlesungen besucht und diese interessant gefunden. Sein Studium schloss er mit dem Sommersemester 1972 in Freiburg ab. Es folgte das Priesterseminar in St. Peter bei Freiburg, wo Konrad im Dezember 1972 zum Diakon geweiht wurde. Als solcher wirkte er 1973 ein Jahr in Knielingen. Anschließend kehrte er nach St. Peter zurück.

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Der 19. Mai 1974 war für Hermann Konrad ein besonderer Tag. Denn Erzbischof Hermann Schäufele weihte ihn im Freiburger Münster zum Priester geweiht. Seine Primiz wurde am 23. Mai 1974 in Grünsfeld gefeiert. Prediger war Robert Zollitsch, einst im Konvikt in Tauberbischofsheim tätig und späterer Erzbischof von Freiburg sowie Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Pfarrer Hermann Konrad liest die Fränkischen Nachrichten überall, wie er sagt. Gegebenenfalls ließ er sie sich auch per Post zuschicken. So hat er seine Heimatzeitung einst auch Robert Zollitsch zum Lesen gegeben.

Auf die Frage, warum er Priester geworden sei, erklärt er, dass der Gedanke daran bei ihm sich seit seiner Erstkommunion im Laufe der Jahre mehr und mehr gefestigt habe. So sei er am Fach Religion und an Religion allgemein interessiert gewesen und Freude an der Liturgie gehabt.

Seine Zeit als Kaplan verbrachte Hermann Konrad als neupriesterliche Vertretung fast ein Jahr lang in Bestenheid, Grünsfeld und Lauda. Dann wohnte er zwei Jahre in Waibstadt mit dem seelsorgerischen Schwerpunkt in Helmstadt-Bargen. Ab 1977 bis Oktober 1978 wirkte er in Mosbach. Er sagt, er habe überall Unterricht für Kinder und Jugendliche gegeben, „bis zu 14 Stunden pro Woche, für einen Lehrer ein halbes Deputat“.

Als Seelsorger wirkte Konrad dann in Triberg im Schwarzwald mit der Wallfahrtskirche „Maria in der Tanne“, in Triberg-Nußbach und Triberg-Gremmelsbach. Ab 1986 war er bis Oktober 1993 Pfarrer in Billigheim bei Mosbach mit Waldmühlbach und Katzental.

Seit 1993 wirkt Hermann Konrad in der hiesigen Region. Zuerst war er Pfarrer in Werbach und Gamburg, seit 1999 ist er auch in Werbachhausen mit Brunntal und Wenkheim tätig. Als Pfarrer der fünf Gemeinden nimmt er im Dekanat gerne das Amt des Bezirkspräses für das Kolpingwerk sowie für die Bewegung „Rettet das ungeborene Leben“ wahr.

Der Pfarrer nennt als Mittelpunkt seiner seelsorgerlichen Tätigkeit die festliche Gestaltung der Liturgie und die Verkündigung des Wortes Gottes. Auf diese Weise will er den Menschen die Nähe und die Liebe Gottes vermitteln gemäß seines Primizspruchs „Nehmet die Freundschaft an, die Gott euch anbietet“.

Es ist ihm ein großes Anliegen, die Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunn weiter im Blick der Gläubigen zu halten. Der Pfarrer hat die Liebfrauenbrunnwallfahrt belebt. Ihm ist wichtig, diesen „begnadeten Ort“ zu einem Ort des Gebets und des Trostes zu machen, der die Gläubigen dazu bewegen könne, die Nähe Gottes und der Gottesmutter immer mehr zu suchen.

Zurückblickend stellt Hermann Konrad fest: „Ich war überall gerne“. An seinem 75. Geburtstag, am Fest der Geburt der Muttergottes, zelebriert er um 18 Uhr eine Messe in der Liebfrauenbrunnkapelle. Den Glückwünschen zum Geburtstag schließen sich auch die Fränkischen Nachrichten gerne an. hpw

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