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Gemeinderat Neubrunn - Fahrt der Busse durch den Wertheimer Ring sorgt bei Anwohnern aufgrund der Erschütterungen für Unmut

Gremium lehnt verschiedene Anträge zur Verkehrsregelung ab

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ank
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Neubrunn. In der Gemeinderatssitzung in Neubrunn waren auch die jüngsten Starkregenereignisse Thema. So kam es in der Sonnenstraße in Neubrunn zu einer Kanalüberstauung und Kellerflutungen. Mit Aussicht auf den Bau des Regenüberlaufbeckens IV, für dessen Umsetzung der Plan schon seit Jahren beim Wasserwirtschaftsamt zum Erteilen der Genehmigung liegt, und angesichts der damit verbundenen Aufdimensionierung des Kanals in der Wenkheimer Straße, beschloss das Gremium den Abzweig zur Sonnenstraße abzutrennen.

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Bei der Gemeinde wurde beantragt, auf einer Seite der Rosenstraße (Sackgasse) ein Parkverbot zu erlassen. In der Begründung erfolgt der Verweis auf die Häufung an geparkten Fahrzeugen auf Höhe der Anwesen 21 bis 28, weshalb ein Durchkommen und Wenden nur schwer möglich sei.

IIn der Sitzung des Neubrunner Gemeinderats notiert

Bürgermeister Heiko Menig gab in der Sitzung des Neubrunner Gemeinderats bekannt, dass bei der Sanierung der Frankenlandhalle in Böttigheim im Gewerk Technische Dämmung die Kosten um rund 13 Prozent gestiegen sind. Nach dem Öffnen der Decke habe die Sache anders als geplant ausgesehen. Bei Gewerk Spenglerarbeiten ergab sich eine Nachtragsrechnung über gut 1200 Euro für zuvor nicht ersichtliche Mehrarbeiten.

Die Sanierung (Reinigung und Überarbeitung) der Orgel der katholischen Pfarrkirche St. Georg in Neubrunn ist abgeschlossen und wurde durch das Referat Kirchenmusik der Diözese Würzburg ab. Die Maßnahme kostete gut 32 000 Euro, die vom Markt Neubrunn bezahlt wurden.

Die Änderung der Pauschalbesteuerung des Forstbetriebs ist im Bereich des Markts Neubrunn noch nicht relevant. Denn der Gesamtumsatz für das Jahr 2020 unter dem „Grenzwert“ von 600 000 Euro liegt, so Menig. Der Grenzwert wird wohl auch 2021 nicht überschritten.

Der Markt Neubrunn hat einmalig eine Bundeswaldprämie in Höhe von 51 456 Euro für nachhaltige Waldbewirtschaftung erhalten. ank

Der Gemeinderat und die Verwaltung sind der Meinung, dass jedem Fahrzeugführer bekannt sein müsste, wann und wie er sein Fahrzeug abstellen darf, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern oder zu gefährden. Hier müssten die Nachbarn gegenseitige Rücksicht üben und ihre Fahrzeuge so abstellen, dass eine Behinderung nicht gegeben ist. In diesen Straßenbereich fahre kein Fremder ein, um dort zu parken. Daher lehnten die Mandatsträger den Antrag ab.

Bei der Gemeinde ist ein Antrag auf Anbringung eines Verkehrsspiegels an der Einmündung Ringstraße in die Würzburger Straße eingegangen. Dieser wird mit der schlechten Einsicht in die Würzburger Straße – ausfahrend aus der Ringstraße – begründet. Zudem würde die Einfriedungshecke eines Grundstückes die Sicht beeinträchtigen. Nachdem aber zwischen der Hecke und der Würzburger Straße noch ein Gehweg ist, sehen Polizei und Verwaltung keine Notwendigkeit, einen Verkehrsspiegel anzubringen. Auch dieser Antrag wurde vom Gemeinderat angelehnt.

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Für den Bereich Ringstraße/Keilsgasse wurde beantragt, durch das Aufmalen so gennater „Haifischzähne“ auf dem Fahrbahnbelag anzubringen, um die Regelung „Rechts-vor-links“ zu betonen. Denn der Bereich sei schlecht einsehbar. Da es in der Ringstraße noch weitere Kreuzungen gibt, müssten alle gekennzeichnet werden, so die Räte. Nachdem aber in der gesamten Ringstraße die Regelung „Rechts-vor-links“ und Tempo 30 gilt, würde diese Kennzeichnungsschwemme die gewünschte Wirkung verfehlen.

Der Antrag wurde ebenso abgelehnt wieder der zur Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs in der Böttigheimer Wirtsgasse in Böttigheim.

Der Antragsteller verwies hier auf die dortige Parksituation. Die Polizei war der Meinung, dass sich durch eine Ausweisung eines verkehrsberuhigten Bereichs die Problematik der Parksituation eher verschärfen als entschärfen würde.

Die Fahrt der Busse durch den Wertheimer Ring, die nötig sind, damit die Busse die Haltestellen in der Frankenlandstraße ordnungsgemäß anfahren können, sorgt bei Anwohnern für Unmut. Denn diese sind der Meinung, dass die Busse zu schnell unterwegs seien beziehungsweise Erschütterungen verursachen. Die Verwaltung und ein Busunternehmen suchen nach einer alternativen Route. Da die Busse angesichts der Lage der Haltestellen wohl durch Wohngebiete fahren müssen, werden nach einer Verlagerung unweigerlich erneut Anwohner ihren Unmut kundtun. Der Gemeinderat beschloss, sich das Ganze bei einem Ortstermin nochmals anzusehen.

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Die Kämmerei legte den Halbjahresbericht für das Haushaltsjahr 2021 vor. Bedingt durch die Corona-Pandemie, die dadurch geringeren Gewerbesteuereinnahmen und die Verzögerung der Fertigstellung der Frankenlandhalle ist die Haushaltslage stark beeinträchtigt. Die Kämmerei verwies auf Projekte, die verschoben werden könnten, um ein Defizit zu minimieren.

Der Markt Neubrunn hat sich erfolgreich für das Förderprogramm „Energiecoaching_Plus“ der Regierung von Unterfranken beworben. Hierbei handelt es sich um eine Beratung, die vollumfänglich durch die jeweilige Bezirksregierung getragen wird. Im Rahmen dieses Energiecoachings ist das auf der Homepage des Markts Neubrunn verlinkte Solarkataster für Neubrunn und Böttigheim entstanden. Ein weiters Projekt ist die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Zusammengefasst wurde festgestellt, dass die LED-Umrüstung wirtschaftlich ist und eine nicht unerhebliche Menge an CO2-Emission eingespart werden kann. Der Gemeinderat beschloss, sich beim Energie-/Netzbetreiber ein Konzept für Bauabschnitte und eventuelle Fördermittel anzufordern.

Da für 2021 und 2022 keine weiteren Projekte geplant sind, wird der Markt Neubrunn für das Förderprojekt „Energiecoaching_Plus“ in Unterfranken keine weitere Bewerbung abgeben.

Die Räte nahmen die vorliegenden Bausachen zur Kenntnis oder erteilten das Einvernehmen. ank

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