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Fechtclub - Rück- und Ausblick auf nationale und internationale Wettkampfhöhepunkte

Gemeinde Werbach ehrt erfolgreiche Fechterinnen

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Leistung gewürdigt: (von links) DFB-Vizepräsident Dieter Lammer, Bürgermeister Ottmar Dürr, Pia van gen Hassend, Rita König, Sophie Duda, Leonie Ebert, Finja Mergl, Ortsvorsteherin Birgit Hörner, Anne Sauer und Benjamin Denzer. © Gemeinde Werbach

Werbach. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf dem Werbacher Marktplatz ehrte Bürgermeister Ottmar Dürr die erfolgreichen Fechterinnen des Werbacher Fechtclubs.

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Neben dem Bürgermeister waren die Werbacher Ortsvorsteherin Birgit Hörner sowie für den Deutschen Fechterbund dessen Vizepräsident, Hans-Dieter Lammer, der Präsident des Nordbadischen Fechterbundes, Benjamin Denzer, und die Vorsitzende der Werbacher Fechterinnen und Fechter, die frühere Olympiamedaillengewinnerin Rita König, bei dem Empfang als Ehrengäste zugegen.

Dürr ging in seiner Laudatio zunächst auf die beiden erfolgreichen Nationalmannschaftsfechterinnen Anne Sauer und Leonie Ebert ein. Beide Athletinnen hätten mit dem Gewinn der Gold-beziehungsweise der Silbermedaille im Einzel und der Silbermedaille mit der Mannschaft beim Weltcupturnier in dieser Saison in der serbischen Hauptstadt Belgrad einen historischen Erfolg für das Deutsche Fechten erzielt. Eine solch grandiose Leistung von deutschen Fechterinnen aus ein und demselben Verein habe es im Damenflorett auf der internationalen Bühne wohl zuletzt bei den Olympischen Spielen in Seoul im Jahre 1988 gegeben. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille beim vor wenigen Wochen im südkoreanischen Incheon abgehaltenen Grand Prix habe Anne Sauer zudem unter Beweis gestellt, dass der Erfolg in Belgrad keine Eintagsfliege gewesen sei, so Dürr.

Folgerichtig befinden sich Sauer und Ebert unter den besten 16 Fechterinnen auf der Weltrangliste des Internationalen Fechtverbandes (FIE). „Diese Erfolge stimmen uns sehr zuversichtlich, unter anderem mit Blick auf die in diesem Jahr anstehenden Europa- und Weltmeisterschaften“, ergänzte DFB-Vizepräsident Dieter Lammer.

Als amtierende Deutsche Meisterinnen in dieser Disziplin hat sich die Mannschaft um Anne Sauer, Leonie Ebert und Pia van gen Hassend in Tauberbischofsheim bei den nationalen Titelkämpfen souverän für die Ende Juni in Berlin erstmals ausgetragenen Finals qualifiziert. Ein toller Erfolg für das ersatzgeschwächte Werbacher Team, das bei den Vorkämpfen in der Kreisstadt ohne die verletzungsbedingt nicht einsatzfähige Carolin Golubytskyi antreten musste. „Wir drücken fest die Daumen für die Finalrunde in Berlin, ihr Mädels seid für unsere Gemeinde sowohl auf den nationalen als auch bei den internationalen Wettkämpfen hervorragende Botschafterinnen“, ergänzte der Bürgermeister

Vereinschefin Rita König ehrte dann den erfolgreichen Werbacher Nachwuchs. Für sie als Olympionikin und Trainerin vor Ort sei die Arbeit mit dem Nachwuchs von enormer Wichtigkeit. Die Kinder und Jugendlichen seien die fechterische Zukunft. Der internationale Wettbewerb sei härter denn je und es müsse daher alles dafür getan werden, dass die Trainingsmöglichkeiten ideal sind.

Finja Mergl als Landesmeisterin Baden-Nord/Württemberg in der Alterklasse U-11 und ihre Vereinskameradin Sophie Duda als Bronzemedaillengewinnerin beim gleichen Wettkampf, erhielten als Ehrenpreis aus den Händen von Leonie Ebert und Anne Sauer jeweils ein „großes Florett“, mit dem die beiden jungen Talente in der kommenden Saison in der neuen Altersklasse ebenso erfolgreich an den Start gehen wollen.

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