Volksbank Main-Tauber - Werner Thoma nach fast 50-Jähriger Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Der Landwirtschaft stets verbunden

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voba
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Der stellvertretende Vorstandsvorsitzender Robert Haas (links) und Vorstandsvorsitzender Michael Schneider (rechts) verabschiedeten Werner Thoma in den Ruhestand. © Volksbank Main-Tauber

Tauberbischofsheim/Wenkheim. Die berufliche Karriere von Werner Thoma begann am 1. August 1972 in der damaligen Raiffeisenbank in Wenkheim, die nun, fast ein halbes Jahrhundert später, mit der Feierstunde zur Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand in der Volksbank Main-Tauber ihr Ende fand.

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Tatkräftiges Zupacken gefragt

„Es ist heute wahrlich keine Selbstverständlichkeit mehr, dass man ein und demselben Arbeitgeber sein ganzes Berufsleben lang die Treue hält“, betonte der Vorstandsvorsitzende Michael Schneider, als er in pandemiebedingt engsten Kreis von Weggefährten die professionelle Vita Thomas nochmals Revue passieren ließ. Mit „stolzen“ 350 Mark Lehrlingsgehalt startete der angehende Bankkaufmann seinerzeit seine Laufbahn, die ihn nur zehn Jahre später, mit damals 22 Jahren, auf den Vorstandssessel der Raiffeisenbank führte. Zu einer Zeit, als neben den klassischen Aufgaben eines Bankvorstandes auch noch das tatkräftige Zupacken im Warenlager der Genossenschaftsbank gefragt war.

„Neben Banksteuerung, Bilanzerstellung, Kreditgeschäft und Personal, hast du auch das Warengeschäft betreut und warst dir auch für körperliche Anstrengungen nie zu schade“, erinnert sich der Vorstandsvorsitzende, der seine Ausbildung selbst unter der Ägide von Werner Thoma in Wenkheim begonnen hat und manche Anekdote zu berichten wusste, welche die vielseitigen Fähigkeiten des Bankkaufmanns unterstrich. Auch nach der Fusion mit der Volksbank Tauberbischofsheim 1998 wurde Thoma seinem Ruf als vielseitiger und engagierter Experte, geschätzter Kollege und verlässlicher Führungskraft gerecht, wie seine beruflichen Weggefährten anlässlich der Verabschiedung betonten: „Als Fels in der Brandung, als Mentor und Kenner aller Branchen wurdest Du immer gehört und von allen Kolleginnen und Kollegen anerkannt“, betonte Schneider.

Mentor und Entwickler

Insbesondere die enge Verbindung zur Landwirtschaft blieb immer ein Wesensmerkmal des in der Belegschaft äußerst geschätzten und beliebten Kollegen Werner Thoma, der nicht nur mit „vorbildlicher Pflichterfüllung, großer Expertise und hohem Engagement“ zu überzeugen wusste, sondern auch „immer ein offenes Ohr“ für die Belange seiner Mitmenschen hatte. Für viele junge Kollegen wurde Thoma zum Mentor und Entwickler, der sein berufliches Umfeld mit seiner ruhigen, pragmatischen Art positiv beeinflusste.

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Ein echtes Vorbild

So wurde Thoma, zuletzt in der Position des Leiters Qualitätsmanagement Kredit, nicht nur den fachlichen Anforderungen seines Berufes in besonderem Maße gerecht, sondern blieb all seinen Weggefährten auch menschlich als echtes Vorbild in Erinnerung, wie anlässlich seiner Verabschiedung deutlich wurde.

Somit endet nun, nach nahezu einem halben Jahrhundert, der berufliche Lebensweg des angehenden Ruheständlers Werner Thoma. „Wir wünschen Dir für Deinen weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute, verbunden mit der Bitte, dass Du der Volksbank Main-Tauber auch weiterhin die Treue hältst“, beendete Schneider seine Laudatio – sicher auch im Sinne aller, die Werner Thoma in den letzten knapp 50 Jahren auf seinem beruflichen Werdegang begleiten durften. voba

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