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Kreativwochenende - Goswin von Mallinckrodt veranstaltet einen Kombikurs für Anfänger und Fortgeschrittene auf der Gamburg und im Kloster Bronnbach

Auf der Gamburg und in Bronnbach in die Welt der Tuschefarben eintauchen

Kreativität in malerischer Umgebung: Die Möglichkeit zur künstelerischen Entfaltung bietet ein Kurs, der sowohl auf der Gamburg als auch im Kloster Bronnbach stattfindet.

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Inspirierend: Die in herbstliches Laub eingefasste Gamburg dient ebenso als Vorlage für Tuschezeichnungen wie das im Tal liegende Kloster Bronnbach. © von Mallinckrodt

Gamburg/Bronnbach. Thema dieses für Anfänger wie Fortgeschrittene geeigneten Kombikurses ist erstmals das Arbeiten mit Tusche-Farben, sowohl als Federzeichnung wie als Lavierung mit dem Pinsel. Dabei können auch Mischtechniken mit Gouache, Aquarell, Kohle, Kreide, Blei-, Bunt- oder Filzstift versucht werden. Die Teilnehmer tauchen ein in ein faszinierendes Medium. Sie werden inspiriert von den zahlreichen malerischen Motiven des mediterran anmutenden Burghofs und des außergewöhnlichen barocken Burgparks sowie des weitläufigen Klostergeländes und des beschaulichen Kreuzgangs.

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Neben einem gewissen Urlaubsgefühl in einer besonderen Umgebung soll in kollegialer Atmosphäre gleichzeitig auch das solide künstlerische Handwerk vermittelt werden. Dazu werden auch Erklärungen zur Formenlehre, Tonalität, Komposition, Perspektive, Ästhetik und weiteren Teilen der Kunsttheorie sowie zur Kunstgeschichte gegeben, welche für diese Kurse charakteristisch sind. Dabei bleiben diese immer zugleich lehrreich und entspannend.

Der Kursleiter und Illustrator Goswin von Mallinckrodt studierte Malerei und Kunstgeschichte in Mailand und Florenz sowie beim englischen Künstler David Mynett. Seit 2007 bietet er regelmäßig die Kurse der „Kunstschule Gamburg“ nach dem Vorbild der populären britischen „Painting Holidays“ an. Die seit 2013 bestehende Kooperation mit der „Bronnbacher Akademie“ bietet in Kombikursen mit unterschiedlichen Schwerpunkten eine Möglichkeit zum kreativen Arbeiten in zwei der schönsten Sehenswürdigkeiten Tauberfrankens.

Interessenten können sich unter Telefon 09348/605 oder per E-Mail unter mail@burg-gamburg.de anmelden. Weitere Informationen gibt es unter www.burg-gamburg.de im Internet.

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Die Gamburg ob der Tauber an der Romantischen Straße war im 12. Jahrhundert mainzisches Lehen und Residenz der Edelfreien von Gamburg und ist heute ein Kulturerbe europäischen Ranges. Ihr ursprünglich romanischer Saalbau gehört zu den repräsentativsten des deutschen Hochmittelalters. Die „Barbarossa-Fresken“ in seinem kulturhistorisch einzigartigen Hauptsaal gelten als die ältesten weltlichen Wandmalereien nördlich der Alpen (um 1200). Diese einzig erhaltenen Original-Ausmalungen eines Rittersaals zeigen großflächige Szenen des Kreuzzugs Kaiser Friedrichs I. mit einer der frühesten Inschriften deutscher Sprache und vielem mehr. Sie wurden 1986 zusammen mit außergewöhnlich prächtig geschmückten Doppelarkaden der Stauferzeit entdeckt.

Die seit ihrer Erbauung bewohnte Burg wurde, auch dank ihrer Rettung durch Götz von Berlichingen im Bauernkrieg, nie zerstört. Seine Entführung eines Gamburger Amtmanns führte zum berühmten „Götz-Zitat“. Seit 1546 befindet sich die Gamburg in adeligem Privateigentum. Sogar über 21 Geister sollen hier hausen. Der Bergfried diente im Zweiten Weltkrieg als Bunker für Auslagerungen einiger Frankfurter Museen sowie für Akten über die sogenannte „Rote Kapelle“.

Der Barockpark mit botanischen Raritäten und dem Nymphenbrunnen entlang seiner Lichtachse ist als integraler Teil einer Burganlage in Deutschland einmalig. Während der Saison verströmen Palmen und andere exotische Pflanzen im Café des statuengeschmückten Burghofs ein mediterranes Flair. In der Kapelle und im Wappenzimmer finden Hochzeiten statt.

Heute bietet die Eigentümerfamilie von Mallinckrodt reguläre Führungen sowie zahlreiche Veranstaltungen und Kurse auf der Gamburg an und setzt sich intensiv für die Erforschung, die Beseelung und die lebendige Kontinuität der Burg und des Burgparks ein.

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