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Leserbrief - Zu „Fünf Sterne des beliebten Radwegs verteidigen“ (FN 9. März)

Umleitung des Radwegs in Elpersheim sinnvoll

Von 
Leserbrief-Schreiber: Hansjörg Dürr
Lesedauer: 

Sicherlich stellt der Radweg „Liebliches Taubertal – der Klassiker“ eine besondere Attraktion in der Region dar, der von Einheimischen häufig frequentiert wird und die Ausflügler und Urlauber in unsere Gegend lockt.

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Tagtäglich sind dort eigentlich immer Radfahrer unterwegs, darunter größere Gruppen, Familien mit Kindern, Radler aller Altersklassen.

Durch seine überwiegend flache Streckenführung ist die Mehrzahl der Etappen leicht zu bewältigen, die Gefahren durch andere Verkehrsteilnehmer sind überschaubar, nur an wenigen Stellen kommen Radfahrer mit Autofahrern an Kreuzungen der Verkehrswege in direkten Kontakt und geraten dadurch in Gefahr.

Aber auch was gut ist und in der Vergangenheit auch durch Preisauszeichnungen hohe Anerkennung erhielt, kann durchaus auch noch verbessert werden. Im Weikersheimer Ortsteil Elpersheim gibt es eine Engstelle und meiner Ansicht nach eine solche Verbesserungsmöglichkeit, weil es gefährlich und anstrengend ist, dass der Radweg auf ca. 800 Metern das Tauberufer verlässt, die Strecke auf einer engen Ortsdurchfahrt zuerst berghoch geführt wird um gleich anschließend wieder bergab etwas oberhalb des Tauberufers anzugelangen.

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Radfahrer, die ihr Rad, oft auch mit Kinderanhänger, mühsam den Berg hinaufschieben und dabei die Fahrbahn benutzen, gehören zum Ortsbild, gefährlich wird es vor allem an der Einmündung in den Wallgraben, wo die Radfahrer bergauf und im Kurvenbereich die Straße langsam und schlecht einsehbar überqueren müssen. Das wäre vermeidbar, weil es doch auch eine ebene Umfahrung östlich der Ortschaft geben könnte.

An der Baumschule vorbei ist ja eigentlich schon ein Weg vorhanden, der nach ca. 500 Meter leider zuerst recht holprig wird und schließlich in der grünen Wiese endet.

Dieser Weg müsste mit überschaubarem finanziellem Aufwand ausgebaut werden können und durch den Bau eines Fahrradsteg ähnlich wie am Roten Steg über die Tauber hinweg mit dem Radweg zu verbinden sein.

Nun, vor der Landtagswahl preisen alle Parteien munter im Land die Wichtigkeit umweltgerechter Verkehrsmittel und den Wert der sportlichen Bewegung, da müssten sich doch auch ambitionierte Kommunalpolitiker finden lassen, die sich durch dafür einsetzen, dass ein Teil der 1460 Millionen, die die Bundesregierung bis 2030 verspricht, für eine solche Baumaßnahme zur Verfügung gestellt werden. Dies käme nicht nur der Bequemlichkeit zugute, sondern diente auch der Verkehrssicherheit.

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Außerdem könnte die flache Wegführung mehr Leute dazu bewegen, auf dem Weg in die Nachbarortschaften das Fahrrad zu nutzen.

Im Zuge des Brückenneubaus in Elpersheim und der zukünftigen Belastung der Ortschaft durch den Schwerlastverkehr stellt die derzeitige Radwegeführung einen künftigen Gefahren-Hotspot dar, weil es meiner Ansicht nach nur eine Frage der Zeit ist, bis es auf der bisherigen Streckenführung zu Unfällen mit Radfahrern und Lastwagen oder landwirtschaftlichen Gespannen kommt.

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