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Abiturfeier

Schulzeit endet mit einmaligem Moment

51 Absolventinnen und Absolventen erwarben am Gymnasium Weikersheim die Allgemeine Hochschulreife

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Die Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Weikersheim. © Fotostudio Menth

Weikersheim. Nach zwölf Jahren hat das Spiel ein Ende: Zeugnisverleihfeier und Abiball beendeten „Abinopoly 2022“ am Gymnasium Weikersheim.

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Unter diesem Motto endete am Gymnasium Weikersheim nun für 51 junge Menschen die zwölfjährige Schulzeit. Für manche von ihnen war der Weg zum Abitur ein leichtes Spiel, andere dürften eher erleichtert sein, jetzt nach acht oder mehr Runden an der weiterführenden Schule das Zielfeld erreicht zu haben. Diesen einmaligen Moment würdigten und feierten der Abschlussjahrgang, Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinschaft sowie viele Gäste. In der Tauberphilharmonie fanden die feierliche Zeugnisübergabe sowie der große Abiball in einer kombinierten Veranstaltung statt.

In einem herzlichen Grußwort gratulierte der zweite Bürgermeister der Stadt Weikersheim, Norbert Beck, den Absolventinnen und Absolventen zum bestandenen Abitur. Er blickte kurz auf die Geschichte des höchsten Schulabschlusses zurück und richtete dann seinen Blick auf die Zukunft mit einem Appell an den Abschlussjahrgang, welcher sich in der Gesellschaft aktiv einbringen und sich heutigen und zukünftigen Herausforderungen stellen möge.

Besondere Umstände

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Auch Schulleiterin Christiane Ballas-Mahler wandte sich zum Abschied mit erinnernden und anspornenden Worten an die Abgängerinnen und Abgänger. Sie betonte die besonderen Umstände, unter denen der Abiturjahrgang 2022 die zweijährige Kursstufe durchlief – die Pandemie sorgte durchweg für Abweichungen vom normalen Schulalltag und forderte dabei alle Beteiligten heraus. Den Abiturientinnen und Abiturienten sei es hoch anzurechnen, dass sie die Einschränkungen und Schutzmaßnahmen mittrugen und ein erhöhtes Maß an Flexibilität, Selbstorganisation und Durchhaltevermögen an den Tag legten.

Unterstützt vom stellvertretenden Schulleiter Georg Konietzka führte hristiane Ballas-Mahler anschließend durch die offizielle Zeugnisübergabe, bei der sie insgesamt 17 Preise und neun Belobigungen für besonders gute Notendurchschnitte überreichte.

Bemerkenswerte Leistung

Es sei eine bemerkenswerte Leistung, unter widrigen Bedingungen nicht nur die Mindestanforderungen für das Abitur zu erfüllen, sondern auch hervorragende Noten zu erzielen. Gelungen sei dies allen voran Elisa-Sophie Fleckenstein mit der Traumnote 1,0, die zudem für ihre besonderen Leistungen darüber hinaus den Scheffelpreis der Literarischen Gesellschaft, den Abiturpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie den Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie entgegen nehmen durfte. Für ihre besonderen Leistungen wurde sie zudem für ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen.

Weitere Preise und Auszeichnungen wurden vergeben an Lennart Borst (Schülerpreis des Deutschen Spanischlehrerverbandes und Vorschlag für ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes), Amelie Dürr (Paul-Schempp-Preis im Fach Evangelische Religion), Amelie Eckert (Schülerauszeichnung des Freundeskreises TauberPhilharmonie, Preis der Stiftung Humanismus Heute für das Fach Latein), Carolin Edler (Abiturpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung), Lucy Eisenkolb (Geschichtspreis des Historischen Vereins für Württembergisch-Franken), Oliver Hörner (Ferry-Porsche-Preis für die Leistung in Mathematik und Physik), Lennart Katzschner (Südwestmetall-Schulpreis Ökonomie) Leon Kleinhans (Abiturpreise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft), Helena Schlenker (Buchpreis des Vereins Deutscher Sprache) und Benedikt Striffler (Abiturpreis der Landeszentrale für Politische Bildung). Besonderen Dank sprach die Schulleitung den beiden Abiturientinnen Lucy Eisenkolb und Leonie Hörner aus, die sich viele Jahre in besonderem Maße für die gesamte Schulgemeinschaft einsetzten und das Schulleben mit ihren Ideen und ihrem Engagement bereichert hatten. Musikalisch umrahmt wurde die Zeugnisübergabe von einigen Musiktalente aus den Reihen des Abiturjahrgangs. Robin Schuch spielte am Flügel auf virtuose Weise je ein Stück von Chopin und Queen.

Emotional anrührend

Später beeindruckte Keno Wessels mit einem Schlagzeugsolo – beide Instrumente kamen in der Architektur und Atmosphäre der Tauberphilharmonie besonders zur Geltung. Zudem hatte sich innerhalb der Stufe eigens für diesen Abend ein Chor gebildet. Da die Chorleitung gesundheitsbedingt für diesen Abend ausfiel, nahm die Schülerin Mina Kürschner das (Noten-)Heft in die Hand. Emotional anrührend wurde es, als auf Minas spontanen Aufruf hin einige weitere Abiturientinnen und Abiturienten auf die Bühne kamen, um den Chor bei der Intonation des Stückes „A Million Dreams“ stimmlich zu unterstützen.

Nicht zuletzt ist die große Begeisterung für Gesang und Musik in diesem Jahrgang auch darauf zurückzuführen, dass viele seiner Mitglieder in der Unter- und Mittelstufe der Singeklasse angehörten. Anmoderiert von Hauptorganisatorin Lucy Eisenkolb bereicherten neben der Schülerrede von Urs Eberle noch einige weitere Beiträge das bunte Programm des gelungenen Abiballs, bevor dann im Foyer die Tanzfläche eröffnet und das „Ende des Spiels“ noch ausgiebig gefeiert wurde.

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