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FöHN - Freibadförderverein hat Wette gegen Bürgermeister Klaus Kornberger gewonnen / Große Party im nächsten Jahr

Kornberger-Wette: Neubronner Freibadförderverein zieht 71 neue Mitglieder an Land

Grund zur Freude hat der Freibadförderverein in Neubronn. Er hat die Wette gegen Bürgermeister Klaus Kornberger gewonnen. Der Verein hat im Jubiläumsjahr 71 neue Mitglieder gewonnen und darf sich auf eine große Schaumparty freuen.

Von 
Inge Braune
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Herzliches Willkommen für FöHN-Neuzugang: Die Elpersheimer Familie Striffler – der stellvertretende Vereinsvorsitzende Günter Sackmann (rechts) überreicht gerade den Glückwunsch-Strauß – freut sich übers Jahresticket und auf die Freibadparty im nächsten Jahr. Die Aufnahme zeigt sie gemeinsam mit dem technischen Leiter Manfred Seeber, Waldemar Hein, Bürgermeister Klaus Kornberger und der FöHN-Vorsitzenden Verena Preuß (von links). © Inge Braune

Neubronn. 2021 war für den Förderverein Höhenwaldschwimmbad Neubronn, kurz FöHN, ein mit der nunmehr 50. Badesaison besonderes Jahr. Viel Feiern war nicht drin: Corona. Doch so ganz ohne ein Jubel-Extra mochte FöHN den runden Freibad-Geburtstag auf keinen Fall vorüberziehen lassen.

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Kurz entschlossen forderte der Verein Bürgermeister Klaus Kornberger zu einer Wette heraus: Man werde, so die Vorsitzende Verena Preuß, es schaffen, bis zum Ende des Jubiläumsjahrs 50 neue Mitglieder für den im Juni gerade mal 113 Mitglieder starken Verein anwerben (wir berichteten).

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Inge Braune
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Zweckoptimismus? Irgendwie schon: So ganz geheuer war dem FöHN-Team die selbst gesetzte Challenge nicht. Klaus Kornberger setzte fürs 50. Neumitglied eine Freibad-Jahreskarte, dazu für die nächste Freibadparty für die Neuen freien Eintritt und Bons für Freigetränk und Freibadsnack. Und Freibadbetreiber Andreas Fink ergänzte das Wettgebot aus dem Rathaus um die Zusage, die Party mit Schaumkanone und Beleuchtung für eine richtig große Sause zu ergänzen.

Eher vorsichtig formulierte Verena Preuß das FöHN-Gegenangebot: Wenn man’s nicht schaffe, dann werde der Verein das Catering beim nächsten Neujahrsempfang übernehmen. Statt mit dem eigentlich zu solchen Wetten gehörenden Handschlag besiegelten die Wettpartner den Abschluss mit gefüllten Sektgläsern – und der Verein machte sich mit Eifer daran, FöHN-Mitglieder anzuwerben.

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Die Aktion verlief „im Stillen“: Manches Mitglied verlegte sich auf mündliche Überzeugungsarbeit an der Haustür, bei Einkaufsbegegnungen oder im Gespräch mit Badegästen, andere verteilten Flyer, telefonierten mal hier oder nutzten diverse elektronische Kanäle zur Mitgliederwerbung. Auch leises Werben kann zu Erfolgen führen: Nicht nur die schon recht ambitioniert angestrebten 50 neuen Mitglieder, die dem Verein immerhin einen Mitgliederzuwachs von deutlich über 50 Prozent beschert hätten, nein: glatt 71 neue Mitglieder hat der Verein bereits am 2. November, also knapp zwei Monate vorm Ablauf der Werbefrist, hinzu gewonnen. 43 Einzelmitglieder und 27 Familien zählen jetzt zur FöHN-Familie. Die Aktion läuft noch bis zum Jahresende.

Bürgermeister Klaus Kornberger gratulierte gerne: Dass das Bad mit seinem familiären Charakter wichtig sei, belegten auch die knapp 4000 Tickets, die trotz Corona und der teilweise recht regnerischen Saison genutzt wurden. In Sorge um das Bad, das auch mit dem verlässlichen Betreiber punkte, sei er nicht – und er freue sich schon jetzt auf die große Freibadfete 2022.

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Gelungene Kooperation

Seitens der Ortschaft gratulierte Waldemar Hein dem Verein zur gelungenen Challenge. Besonders hob er die gelungene Kooperation zwischen Kommune und Verein hervor. Es gelte, das für die Ortschaft und die Gesamtkommune enorm wichtige Bad zu erhalten und weiter zukunftsfähig zu entwickeln.

Als 50. FöHN-Mitglied begrüßten Verena Preuß und Bürgermeister Kornberger eine Familie aus Elpersheim mit ihrer Jahreskarte. Sie seien auch schon vorher immer wieder hier gewesen, berichteten Matthias und Manuela Striffler und ihre drei neun-, 13- und 15-jährigen Kinder. Alle freuen sich schon auf eine hoffentlich nicht mehr durch Corona ausgebremste Freibadsaison 2022 – und natürlich auf die große Freibad-Schaumparty, die dann bei hoffentlich bestem Wetter stattfinden soll.

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Verena Preuß nutzte die Gelegenheit, den Bürgermeister für den Einbau des seit längerem fehlenden Sprungbretts zu gewinnen. Klaus Kornberger sagte zu, sich der Angelegenheit anzunehmen.

Freie Autorin Berichte, Features, Interviews und Reportagen u.a. aus den Bereichen Politik, Kultur, Bildung, Soziales, Portrait. Im Mittelpunkt: der Mensch.

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