Röttinger Weinberge - "Baum des Jahres" im Weinberg Zwetschge gepflanzt

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Röttingen. Die "Zwetschge" hat der Arbeitskreis "Franken-Wein-Schöner-Land" des Fränkischen Weinbauverbandes 2015 zum "Baum des Jahres" für Frankens Weinberge ausgewählt. Die Aktion wird seit 2000 durchgeführt, soll in erster Linie die Weinberge bereichern und die Erlebnislandschaft noch attraktiver gestalten. Als Standort für den "Baum des Jahres" wählte der Vorsitzende des Röttinger Weinbauvereins, Wolfgang Trumpp, den Wanderer-Rastplatz "Die Schnecke" aus. Diese Aussichtsplattform in der Mitte der Weinlage Feuerstein entstand im Zuge der Flurbereinigung 1968 bis 1972. Gleich neben der Sitzgruppe befindet sich der "Baum des Jahres 2011" die "Zibarte". Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume. Sie stammt möglicherweise von der Damaszenerpflaume ab.

Röttingens Weinprinzessin Stefanie I Hubert ließ es sich nicht nehmen, Wolfgang Trumpp bei den Pflanzarbeiten zu unterstützen.

© Bild Markhard Brunecker
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Der Ursprung der Pflaumenkultur wird in Damaskus vermutet. Pflaume und Zwetschge lassen sich nur schwer unterscheiden. Zwetschgen sind saftig und dabei fest. Sie haben einen länglichen-ovalen, platten, sich gut lösenden Stein. Die optimale Reife haben die Früchte erst einige Zeit nach der Blaufärbung. Der Baum wird bis zu sechs Meter hoch. Das harte Zwetschgenholz besitzt eine außergewöhnliche Färbung bis ins Violette. Daher wird das Holz gern für Schmuck, Intarsienarbeiten und Musikinstrumente verwendet. brun