Oberndorf/Standorf - Kinderspielplatz am Schulhaus grunderneuert Musterbeispiel interkommunaler Zusammenarbeit

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Feierlich eröffnet wurde der völlig neu gestaltete Kinderspielplatz am alten Schulhaus zwischen Oberndorf und Standorf. Als Beispiel gelungener interkommunaler Zusammenarbeit präsentiert er sich - zur Eröffnung waren Vertreter von Weikersheim und Creglingen anwesend.

© Peter Keßler

Oberndorf/Standorf. Völlig neu und ansprechend gestaltet wurde der Spielplatz am alten Schulhaus. Das liegt zwischen Oberndorf und Standorf und wird von beiden Ortschaften gemeinsam als Dorfgemeinschaftshaus genützt.

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Ein "Musterbeispiel interkommunaler Zusammenarbeit" sei diese Baumaßnahme zugunsten der jungen Generation - das betonte Hans-Jörg Habel, Ortsvorsteher von Neubronn und Oberndorf, bei der feierlichen Eröffnung des Spielplatzes. Der liegt zwar wie das Schulhaus auch auf Oberndorfer Markung und ist damit der letzte Ausläufer der Stadt Weikersheim.

Zur Schule gegangen sind viele Jahrzehnte lang hier aber auch die Bürger Standorfs, die wiederum zur Ortschaft Niederrimbach und damit zur Stadt Weikersheim gehören. So war die Prominenz beim Festakt gleich doppelt vertreten: zwei Bürgermeister, zwei Ortsvorsteher, Stadträte und Ortschaftsräte beider Orte.

Dazu war als Ehrengast Vorstandsvorsitzender Jürgen Fricke von der Volksbank Vorbach-Tauber dabei, die den neuen Spielplatz mit einer Spende von 1000 Euro unterstützt und damit erst möglich gemacht hatte.

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Vor zwei Jahren, so der Ortsvorsteher, habe der Weikersheimer Bauhof die alte Schaukel wegen Sicherheitsmängeln beanstandet und auch gleich entfernt. Dass man jetzt neue Spielgeräte habe, "viel schöner und vielfältiger als vorher", das sei das Ergebnis vorbildlicher Zusammenarbeit. Die Kirchengemeinde Standorf/Oberndorf habe den Erlös ihres Festes an Himmelfahrt zur Verfügung gestellt, eine "wirklich erstaunliche Summe" von über 1000 Euro.

Die Verantwortlichen der beiden Kommunen hätten die nötigen Entscheidungen positiv getroffen und es habe auch hohes ehrenamtliches Engagement gegeben - fast 50 Arbeitsstunden und etliche Schlepper- und Baggerstunden. In Eigenarbeit habe man den Platz für die neuen Geräte vorbereitet und nach deren Aufbau die Restarbeiten erledigt. Der Aufwand habe sich gelohnt- "wir haben jetzt einen tollen ansprechenden Spielplatz für die Kinder beider Ortschaften. Er wird aber sicher auch ein lohnendes Ziel für Kindergärten und Schulklassen aus der Umgebung sein".

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Nicht alle Wünsche könne man erfüllen, so stellte Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger fest, doch durch das gute Miteinander sei es hier in Oberndorf gelungen. Er hoffe, dass die Anlage nun auch von den Kindern gut angenommen werde.

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"Bürokratielos", das ergänzte Bürgermeister Uwe Hehn aus Creglingen, habe man die Maßnahme bewältigt. Das sei auch gut - "Kinder sind die Zukunft, da muss ein Spielplatz drin sein". Und "wenn noch ein Spielgerät fehlt, dann kann man darüber reden". peka