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„Debut“-Gesangswettbewerb

Erfolg mit reizvollen Liedern

Sarah Yang im Finale

Von 
ferö
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Weikersheim. Die in Wuppertal geborene Sarah Yang hatte am Mittwoch beim Klassik-Gesangswettbewerb „Debut“ im Halbfinale ihren zweiten, erneut überzeugenden Auftritt im Gewehrhaus von Schloss Weikersheim.

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Die erste Qualifikationsrunde für das Galakonzert am Samstag hatte die junge Sängerin vorher glänzend überstanden. Pianist Eberhard Leuser begleitete die Sopranistin beim „Abendständchen“ von Paul Hindemith, bei der Arie der Susanna „Giunse alfin il momento – Deh Vieni“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ und der Arie der Frau Fluth „Nun eilt herbei“ aus der Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai.

Fürs Galakonzert am Samstag in der Tauberphilharmonie Weikersheim können Karten über www.reservix.de gebucht werden. © Felix Röttger

Mit Erfolg wagte sich Sarah Yang, ohne die Notenblätter in Blickweite zu haben, an das vertrackt-reizvolle Lied der Francesca aus der zeitgenössischen Oper „Inferno“ von Lucia Ronchetti.

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„Ich wollte die Zuhörer packen und nicht in die Noten schauen“, meinte sie hinterher. Warum sich bei Debut so viele Sängerinnen und Sänger aus Südkorea beworben haben, verwunderte Sarah Yang nicht: „In Südkorea ist ein Master-Gesangsstudium in Deutschland sehr begehrt.“ Und überhaupt: Man richte gerne den Blick auf Europa und seine kulturelle Vielfalt.

Bis zum Alter von elf Jahren lebte die Sopranistin in Hamburg, um dann ihre südkoreanischen Eltern in deren Heimatland zu begleiten. Sarah Yang trat in die Fußstapfen ihrer musikalischen Eltern und studierte an der National University of Arts in Südkorea bei Simon Yang. Den Master-Studiengang und das Bühnenexamen absolvierte sie an der Opernschule HMDK Stuttgart bei Professorin Turid Karlsen.

Sarah Yang war schon bei zahlreichen Klassik-Wettbewerben erfolgreich. In diesem Sommer verkörperte sie bei den Bregenzer Festspielen die Elvira in Rossinis Oper „Die Italienerin in Algier“ und bekam viel Lob für ihren strahlenden Sopran. Im letzten Jahr war sie in Bregenz als Gräfin in Verdis Oper „Rigoletto“ zu erleben. Riesige Freude dann am Abend: Yang konnte sich für den Liederabend und am Samstag für die Finalrunde qualifizieren. ferö

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