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Klaus T. Mende zum Pilotprojekt

Distelhausen: Wer nicht hören will . . .

Von 
Klaus T. Mende
Lesedauer: 

Distelhausen. Verkehrsteilnehmer auf der linken Fahrspur orientieren sich in einem Stau nach links, auf der mittleren und rechten Fahrspur nach rechts. So funktioniert im Optimalfall auf der Autobahn eine Rettungsgasse, was die Arbeit der Einsatzkräfte wesentlich erleichtert – und im Ernstfall Menschenleben rettet. Doch immer noch gibt es einzelne Zeitgenossen, die sich nicht an die Regeln halten (wollen) – aus purer Gleichgültigkeit oder Neugier. Ihr rücksichtsloses Verhalten behindert die Arbeit der Helfer ganz massiv. Doch sie und andere Verkehrssünder geraten nun verstärkt ins Visier der Polizei – dank des Dashcam-Einsatzes. Richtig so!

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Bei manchen Fahrern sorgen weder Radiodurchsagen während der Staumeldungen noch überdimensionale Plakate und Hinweisschilder an den Autobahnen oder eine persönliche Ansprache für Einsicht. Und wenn Reden nicht mehr hilft, muss eben nachhaltig gehandelt werden.

Unter der Prämisse, dass stets der Datenschutz Berücksichtigung findet, ist die künftige Nutzung der Dashcams ausdrücklich zu begrüßen. Es bleibt zu hoffen, dass das Pilotprojekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wird und die Videokameras danach in sämtlichen Dienstfahrzeugen der Polizei erfolgreich zum Einsatz kommen. Dann heißt es für uneinsichtige Verkehrsteilnehmer: Wer nicht hören will, muss fühlen – indem er ordentlich zur Kasse gebeten wird.

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Veröffentlicht
Von
Rudolf Huber
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Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt

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