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Leserbrief - Zur Werbetafel in Weikersheim Der Spleen mit dem Screen

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Was hat es für einen Sinn, einen Leserbrief zu schreiben? Fast keinen, meinen einige Menschen. Denn darauf wird ohnehin kaum geantwortet. Über Geschehnisse einen Diskurs zu führen, wäre also eine Illusion, wie etwa über eine besondere Maßnahme in Weikersheim, zu der viele Bürgerinnen und Bürger in der Zeitung bereits geschrieben haben.

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Zu dieser Maßnahme fällt mir der Satz im Wilhelm Tell ein: „Ei, Vater, sieh den Hut dort auf der Stange“. Den Geßlerhut muss jeder grüßen, der vorbeikommt, und ihm seine Ehrerbietung mit bloßem Haupt erweisen: gleich einer öffentlichen Unterwerfung.

Aber zurück ins Jetzt, nach Weikersheim. Dort ragt ein Großbildschirm von einem Stahlträger aus an die stark befahrene August-Laukhuff-Straße heran. Er strahlt über Stunden in beide Fahrtrichtungen leuchtend-farbige Werbefolgen ab. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich entscheiden: Verkehrsgeschehen oder Werbung beachten.

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Das kann nicht angehen, dass hier die Privatmoral in das Gebiet der Staatsmoral einfällt.

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Die Staatsmoral ist lebenswichtig! Werbung erfährt andernorts wohl ausreichend Reverenz, ein Bild à la Geßler sollte und darf es in einer demokratischen Gesellschaft nicht geben.

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