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Leserbrief - Zur digitalen Werbetafel in Weikersheim Das hat uns noch gefehlt

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Das mit viel „Getöns“ angekündigte Großereignis in puncto Werbung wurde Realität und an einem völlig ungeeigneten Standort aufgebaut. In verschiedenen Leserbriefen haben dies namhafte Bürger von Weikersheim bereits bekundet.

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Wenn ich als Schwabe die ganze Angelegenheit als „Murks“ und „Pfusch“ bezeichne, so ist dies keine Beleidigung, sondern eine Tatsache. Ich habe mir nun den Betrieb der digitalen Werbetafel einmal angeschaut, bewaffnet war ich mit einer Stoppuhr und Notizblock, um die Intervalle der Spots zu messen. Ich gab auf, da ich mit dem Schreiben und Stoppen nicht mitkam.

Schrecklich und dies im „Lieblichen Taubertal“. Warum haben die Verantwortlichen eine Werbeanlage neben dem Friedhof bauen müssen? Die Seele und der Kommerz gehören getrennt. Alle Menschen, die aus den verschiedensten Gründen den Friedhof aufsuchen, kommen mit dem „Gefunzel“ in Kontakt. Was denken Fremde, die zu einer Beerdigung nach Weikersheim kommen? Das Image unserer Heimatstadt nimmt Schaden.

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Von
Leserbrief-Schreiber: Ludwig Herold
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Leider haben wir weltweit einen Werteverlust zu verzeichnen der besorgniserregend ist. Der Bau dieser völlig unnötigen Werbeanlage hätten die Stadt und der Gemeinderat von vornherein verhindern müssen und auch können, da die ganze Umgebung des Laukhuff-Areals neu gestaltet werden muss. Meine Frage: War die komplette Schließung von Laukhuff überhaupt notwendig?

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Nach meinem Wissensstand hat doch die gesamte Orgelweltindustrie bei Laukhuff Teile gekauft, die sie selbst nicht herstellen konnten, für ihre Produktion aber benötigten. Wo kaufen die denn jetzt ein? Laukhuff hatte die Mitarbeiter, die alle Wünsche erfüllen konnten. Warum wurde keine Nachfolgefirma gegründet mit einer reduzierten Mitarbeiterzahl, um dieses lukrative Geschäft weiter zu betreiben? Ein Teil der „Orgelbauer“ hätten den Beruf weiter ausüben können.

Eines ist auch sicher – Laukhuff hätte dieses Ärgernis vor seiner Haustür gar nicht erst entstehen lassen.

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