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Auf dem Hundeplatz - Festwochenende mit Zucht- und Leistungsschau, Schönheitswettbewerb und Ehrungen

Zwei „tierische“ Jubiläen gefeiert

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ad
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Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet. © Adrian Brosch

Walldürn. Gleich zwei „tierische“ Jubiläen wurden jüngst auf dem Walldürner Hundeplatz gefeiert. Zum Einen beging die Schäferhundeverein-Ortsgruppe Walldürn ihren 40. Geburtstag, zum Anderen holte der 1970 gegründete Gebrauchs- und Schutzhundeverein sein pandemiebedingt verschobenes „50.+2.“-Jubiläum nach. Die gelungene Veranstaltung stand im Zeichen ansprechender Vorführungen sowie einer Zucht- und Nachwuchsschau.

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Zahlreiche Vorführungen

Vorsitzender Jürgen Hartmann leitete das Festwochenende ein; durch das Programm führte der stellvertretende Vorsitzender Oskar Höfling. Herzstück der Jubeltage war der Sonntag, an dem zahlreiche Vorführungen zu Agility, Rally Obedience, den Welpen- und Schutzhundeausbildungen sowie dem Motto „Spaß mit dem Hund“. Auch wurde das gezielte Arbeiten mit Junghunden geschildert, ehe Rassenpräsentationen die Gäste über den Schäferhund, den Dobermann, den Rottweiler sowie den bei seit Jahren stetig wachsender Popularität gerade als Familienhund geschätzten Australien Shepherd informierten.

Zudem war die DRK-Rettungshundestaffel Bad Mergentheim vor Ort und demonstrierte das imposante Leistungs- und Lebensrettungspotenzial, das in Hunden steckt. Auf dem Hundeplatz an der B 27 hatten sich unterdessen zahlreiche Hunde und ihre Halter aus ganz Europa eingefunden. Die Zucht- und Leistungsschau schloss mit guten Ergebnissen, ehe am Nachmittag die schönsten Hunde des Platzes gewählt wurden. Hier siegten die Hündinnen Narla (Besitzerin Jasmin Ebert), Obi (Besitzerin Melissa Gehrig), Bibi (Besitzerin Ines Melcher) und Bonny (Besitzerin Lynn Hartmann) sowie die Rüden Pixel (Besitzerin Jennifer Schmied), Mogli (Besitzer Alexander Gehrig), Bruno (Besitzer F. Mackert) sowie Mike (Besitzer Philipp Krötz).

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Zum Jubiläum gratulierte auch Bürgermeister Markus Günther. „Hunde sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken“, konstatierte er und bezeichnete die Vierbeiner als „treueste, älteste und anhänglichste Begleiter des Menschen“. Der Hundeverein stehe darüber hinaus im Ruf eines „wichtigen und seriösen Ansprechpartners für Hunde, deren Aufzucht, Haltung und Kauf“ und sei in Walldürn „eine feste Größe“.

„Faszinierendes Hobby“

Landrat Dr. Achim Brötel freute sich über „viele glückliche Menschen und Hunde“ und hob hervor, dass man nicht nur das Doppeljubiläum der Vereine feiere: Auch das Vereinsheim, das vor genau 20 Jahren eingeweiht wurde, feiere „Geburtstag“. So lobte er neben dem bemerkenswerten ehrenamtlichen Engagement auch das „tolle Vereinsgelände“, das dem „faszinierenden Hobby“ den idealen Rahmen verleihe. Als bedauerlich bezeichnete Brötel jedoch, dass die öffentliche Diskussion gerade größere Hunderassen wie auch den Deutschen Schäferhund oftmals in Richtung eines „Problems“ rücke. „Allerdings ist das Problem in vielen Fällen am anderen Ende der Leine zu suchen“, bemerkte er.

Viel wichtiger sei die Bedeutung des Hundes als Rettungs-, Therapie- und Blindenhund sowie als Freund der ganzen Familie. Gegründet wurde der Verein am 29. Dezember 1969 im Café Günther von 21 Hundebesitzern – davon 19 aus Walldürn, einer aus Höpfingen und einer aus Ilvesheim: Den ersten amtierenden Vorstand des „Gebrauchs- und Schutzhundevereins Walldürn und Umgebung e.V.“ bildeten der Vorsitzende Klaus Raab und sein Stellvertreter Tilbert Günther. Da die meisten Vereinsmitglieder Deutsche Schäferhunde hielten, kam es am 18. August 1982 zusätzlich zur Gründung der Untergruppe für Schäferhunde. Das neue Vereinsheim an der B 27 wurde ab Oktober 1999 in 2630 Arbeitsstunden und ohne Verschuldung in Eigenleistung erbaut.

Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine ganze Reihe von Ehrungen. Jürgen Hartmann und Oskar Höfling zeichneten mit Timo Mackert und Markus Mechler (jeweils 15 Jahre), Alois Steiniger und Josef Wartha (jeweils 20 Jahre), Dirk Heinze (25 Jahre), Yvonne Hemberger (35 Jahre), Paul Schretzmann und Harald Hartmann (jeweils 40 Jahre) zahlreiche langjährige „auf den Hund Gekommene“ aus.

Besondere Freude galt der Ehrung von Heinz Mechler: Er ist der einzige von vier noch lebenden Gründungsmitgliedern aus dem Jahr 1970, der noch Mitglied und jeden Sonntag im Vereinsheim anzutreffen ist. Er wurde für satte 52 Jahre geehrt. ad

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