„Faktenchecker“ in der Frankenlandschule - FN-Redakteure führten mit zwei Klassen eine „Schreibwerkstatt“ durch Zeitunglesen für eine bessere Allgemeinbildung

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ms
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Die beiden Klassen W1KI2 und WGW 11/2 notierten im Rahmen der „Schreibwerkstatt“, welche Vorteile das Lesen der Zeitung bringt. © Marcel Sowa

Walldürn. Wie sieht der Alltag in der Redaktion aus? Wie wird über Unfälle, Brände und Gerichtsverhandlungen berichtet? Und was gehört eigentlich in eine Polizeimeldung und was nicht? Diesen und weiteren Fragen gingen die Fränkischen Nachrichten mit den Schülern der Frankenlandschule Walldürn Mitte Dezember auf den Grund. Die Redakteure Melanie Müller und Marcel Sowa stellten im Rahmen des „Faktenchecker“-Projektes mit einer „Schreibwerkstatt“ den Klassen W1KI2 und WGW 11/2 mit ihren Lehrerinnen Andrea Bauer und Tamara Spielmann ihren Beruf vor. Spektakuläre Ereignisse wie Unfälle oder Brände gehören genauso zum Job wie Jahreshauptversammlungen, Ehrungen und Spendenübergaben, erklärten sie den Jugendlichen. Sport und Kultur, Politik und Wirtschaft, aber auch die menschen Geschichten im Lokalen: Die Redakteure kommen täglich mit einer Vielfalt an Themen in Kontakt. Neben der Theorie war auch die Praxis gefragt: Die Jugendlichen sollten notieren, was in der heutigen Zeit bringt, Zeitung zu lesen. Fleißig diskutierten die Schüler untereinander und nannten viele Vorteile: auf dem neuesten Stand sein, lokale und überregionale Informationen, Allgemeinbildung, Textverständnis oder Themen, die über den eigentlichen Interessenshorizont hinausgehen. Anhand einer fiktiven Polizeimeldung lernten die Schüler das Redigieren, in dem sie den Text auf die fünf W-Fragen (Wo? Was? Wann? Wer? Warum?) kontrollierten und umschrieben. ms