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Odenwälder Freilandmuseum - Living History und Musik des Barock

Zeitreise ins 18. Jahrhundert

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Eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert kann man im Freilandmuseum machen. © Freilandmuseum

Gottersdorf. Rund 200 Living History-Darsteller lassen das gesamte Museumsareal von Donnerstag, 16. Juni, bis Sonntag, 19. Juni, zur Kulisse für eine Zeitreise in das 18. Jahrhundert werden. Zu sehen gibt es ziviles dörfliches Leben, ein Militärlager und historisches Handwerk. An verschiedenen Stellen im Museum kochen Frauen und Männer in historischer Kleidung ihre Mahlzeiten und gehen an diesem langen Fronleichnamswochenende für vier Tage ihrem Alltag nach: Es wird gekocht, geklöppelt, gesponnen und genäht, Kinder versorgt und beim Handwerker um ein Seil gefeilscht.

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Handwerker verrichten ihr Tagwerk: Vom Büchsenmacher und Kesselflicker über den Kerzenzieher bis zum Wandermaler sind verschiedenste Berufszweige vertreten. Eine echte Gelegenheit, einen Einblick in die Vielfalt des Handwerks vor 300 Jahren zu erhaschen. Eine „Wehfrau“ erzählt, welche Aufgaben eine Hebamme früher hatte. Auch ein Spezereien-Kaufladen ist vor Ort und bieten verschiedenen „exotische“ Waren feil, die es früher nicht zu kaufen gab und die für uns heute zum selbstverständlichen Wareneinkauf gehören.

Am Samstag, 18. Juni, findet passend zur Veranstaltung eine lange Museumsnacht mit einem Konzert barocker Musik statt. Um 19 Uhr tritt ein Teil des Streicherensembles der Musikschule Mosbach unter der künstlerischen Leitung von Daniela Tomas in der offenen Dreschhalle auf. Gespielt werden ausgesuchte Melodien der damaligen Zeit von Telemann, Vivaldi, Bach, Händel. Vor der Kulisse des Museums und eingebettet in die Darstellungen des 18. Jahrhunderts wird das Konzert zum außergewöhnlichen Höhepunkt der Museumssaison.

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Die Sitzplätze für das Konzert sind begrenzt. Kartenreservierung im Vorfeld unter Telefon 06286/320 oder per Mail an info@freilandmuseum.com oder an der Abendkasse (solange der Vorrat reicht).

Nach dem Konzert sind die Museumshäuser noch bis 22 Uhr geöffnet und im Gelände können die Besucher an verschiedenen Feuerstellen den Abend bei historischen Klängen von zwei verschiedenen Musikgruppen auf historischen Instrumenten ausklingen lassen.

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