Sternsinger unterwegs „Wir gehören zusammen“

Lesedauer: 

Walldürn. „Wir gehören zusammen“ – das ist die Kernbotschaft der Sternsinger bei der aktuellen Aktion Dreikönigssingen. Damit stellen sich die Mädchen und Jungen, die als Sternsinger gekleidet von Haus zu Haus gehen, an die Seite von Kindern mit Behinderung. Exemplarisch werden bei der aktuellen Aktion Sternsinger-Projekte aus Peru vorgestellt. Am 3. Januar und 4. Januar sind die Sternsinger der Pfarrei St.Georg in den Straßen von Walldürn unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+19“ bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen, sammeln für benachteiligte Kinder in aller Welt und werden damit selbst zu einem wahren Segen.

AdUnit urban-intext1

Bei der 61. Aktion Dreikönigssingen wollen die Sternsinger auch aus Walldürn deutlich machen, wie schwer es Kinder mit Behinderungen besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern haben, und dabei sind die Mädchen und Jungen aus Walldürn nicht allein. Bundesweit werden sich wieder rund 300 000 Kinder und 90 000 Begleiter auf den Weg machen, um sich für Kinder in der Welt einzusetzen. Neben digitalen und analogen Bildungsmaterialien zur Aktion Dreikönigssingen 2019, steht vor allem der Film des TV-Reporters Willi Weitzel im Mittelpunkt der Vorbereitung auf das Sternsingen. Willi Weitzel war in Peru und hat sich darüber informiert, was die Sternsinger mit ihrer Hilfe alles bewirken können.

Die Träger der Aktion, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), wollen dazu beitragen, den Blick auf Kinder mit Behinderung zu verändern: Sie sind nicht auf ihre Behinderung zu reduzieren, sondern sind wie alle anderen Kinder neugierige, entwicklungsfähige und bereichernde Geschöpfe Gottes und haben ein Recht auf die uneingeschränkte Teilhabe am Leben der Gesellschaft.