Spendenaufruf

Wie man dem Ponyhof in Rippberg jetzt helfen kann

Ein Brand zerstörte am Samstag in Rippberg eine Scheune und Stallungen. Jetzt wurden Spendenaktionen gestartet, um den Wiederaufbau zu unterstützen.

Von 
Maren Greß
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Der Großbrand an der Linkenmühle in Rippberg richtete einen Sachsaden von rund einer Million Euro an. Stallungen und Scheune sind abgebrannt. Deshalb wurden jetzt verschiedene Spendenaktionen gestartet, um die Familie und den Wiederaufbau zu unterstützen. © Stefanie Cabraja

Rippberg. Der Stall steht lichterloh in Flammen. Eine Horrorvorstellung für alle Pferdebesitzer. Doch am Samstag brach diese Katastrophe über den Ponyhof an der Linkenmühle in Rippberg herein. Eine Scheune mit Stallungen brannte völlig nieder. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund eine Million Euro (wir berichteten). Tiere und Menschen wurden glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit gebracht, verletzt wurde niemand.

Spendenmöglichkeiten

Der Stall und die Scheune, die am Samstag am Landgasthof Linkenmühle in Rippberg komplett abgebrannt sind, sollen wieder aufgebaut werden. Doch dafür ist die Familie auf Spenden angewiesen. In den Sozialen Medien wurde bereits am Sonntag kräftig Werbung für das Paypal-Spendenkonto gemacht. 

Die Fördergemeinschaft Rippberger Kindergarten hat ebenfalls einen Spendenaufruf gestartet. Das Spendenkonto: Volksbank Franken; Kontoinhaber: FöRKI, IBAN: DE31 6746 1424 0016 1848 02; Verwendungszweck: Linkenmühle.

Unterstützung hat auch die Walldürner Bäckerei Leiblein zugesagt. Noch bis Freitag findet dort ein Waffelverkauf statt. Der Reinerlös wird an die Familie Block gespendet. mg

Doch außer den Tieren konnte nichts gerettet werden. Von der Futter- und auch der Sattelkammer ist nicht mehr viel übrig. Kurzerhand hat die Inhaberfamilie Block deshalb einen Spendenaufruf in den Sozialen Medien gestartet – mit einer riesengroßen Resonanz. „Wir kriegen so viele Anrufe und Nachrichten von Leuten, die uns helfen wollen. Die Spendenbereitschaft ist einfach überwältigend“, sagt Jennifer Block im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten.

Von Woche zu Woche planen

Am Anfang seien besonders Sachspenden gefragt gewesen: Halfter, Stricke aber auch Heu und Stroh. „Da haben wir aktuell alles, was wir brauchen“, macht Jennifer Block deutlich. Die Lagerkapazitäten gerade für Futter, Heu und Stroh seien stark begrenzt. „Wir müssen von Woche zu Woche planen“, betont sie. Ein Stall sei vom Brand verschont geblieben, aber diesen dürfe man derzeit noch nicht betreten. Deshalb habe man sich Stallzelte für die 22 Pferde ausgeliehen. Die Nacht nach dem Brand hatten die Tiere auf der Koppel verbracht.

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Das Ziel ist der Wiederaufbau. Doch dafür ist man auf Spenden angewiesen – und die ganze Region ist bereit zu helfen. Bis Montagnachmittag sind bereits über 13 500 Euro auf dem Paypal-Spendenkonto eingegangen (Stand 14 Uhr). Die Fördergemeinschaft Rippberger Kindergarten hat ebenfalls ein Spendenkonto eingerichtet. „Gemeinsam sind wir stark“, schreibt der Vorsitzende Michael Huber dazu. Wer in dieser Woche Waffeln bei der Walldürner Bäckerei Leiblein kauft, tut ebenfalls etwas Gutes für die Linkenmühle. Der Reinerlös des Verkaufs wird gespendet. Die Spendenmöglichkeiten sind in der nebenstehenden Infobox zusammengefasst.

Währenddessen laufen die Ermittlungen zur Brandursache, die die Polizei am Sonntagmittag aufgenommen hat, auf Hochtouren. Erkenntnisse, was den Großbrand ausgelöst haben könnte, gebe es laut der Pressestelle des Polizeipräsidiums Heilbronn noch nicht.

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