Gleisänderungen - Kunden fahren am selben Bahnsteig ab Wechsel des Fahrplans gut angelaufen

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Walldürn. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 ist in Tauberbischofsheim der richtungsbezogene Zugbetrieb gestartet. Die Kunden sollten davon profitieren, dass die Züge je nach Richtung immer am selben Bahnsteig abfahren.

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Für viele Stationen ist eine solche Lösung von Vorteil, im Fall Tauberbischofsheim noch nicht ausgereift. Das hängt mit dem weiten Laufweg den Schnittstellenanlagen sowie den Gleisen 1 und 2 zusammen, der nur über den entfernten Bahnübergang möglich ist.

Dessen Schranken sind bei Einfahrt und Ausfahrt eines Zuges natürlich geschlossen, somit ist das Passieren zeitlich eingeschränkt.

Im Hinblick auf den wieder zunehmenden Schüler- und Pendlerverkehr hat die Westfrankenbahn die Gleisbelegungen zum 15. Febraur wieder angepasst, um den Schülern ausreichenden Zeitübergang vom Bus zum Zug zu gewährleisten. Ziel ist es, bis zum nächsten Fahrplanwechsel ein optimal abgestimmtes Fahrplankonzept Bus-Zug anzubieten. „Dazu sind wir in Abstimmung mit allen am ÖPNV beteiligten Schnittstellen im Gespräch. Wir sind zuversichtlich, dass eine für alle zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann“, teilt die Westfrankenbahn in einer Presseerklärung mit. Die betriebliche Lage in Bezug auf die Pünktlichkeit der Züge hat sich im Dezember und Januar verbessert. Es gab weniger Ausfälle und Verspätungen. Das Verkehrsangebot wurde trotz des anhaltenden Lockdowns nicht eingeschränkt und in den Fastnachtsferien sogar noch zusätzlich erhöht. Damit konnten sich die Fahrgäste auf eine zuverlässige Verbindung verlassen.