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„Die grüne 10“ - Preisträger bieten eine breite Palette an Themen und Ideen

Vom Kiebitz bis zu „Natour-Teens“

Von 
Ralf Marker
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Gottersdorf. Zehn Preisträger wurden am Freitag im Freilandmuseum mit dem Förderpreis „Die grüne 10“ ausgezeichnet. Die Palette der Projekte war dabei groß, erläuterte Holger Dörr, Vorstandsmitglied der „Energie + Umwelt e.G. Neckar –Odenwald – Main – Tauber“ bei der Verleihung. Vertreter der Preisträger stellten ihr Projekt vor. Sieger mit je 2000 Euro Preisgeld sind:

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Angelfreunde Impfingen: (Cornelius Brüchner). Projekt: Förderung der ökologischen Beschaffenheit der Tauber. Ziel ist, langfristig die Qualität und Ökologie des Wassers zu verbessern. Geplant sind etwa jährliche Rückschnitte, angelberuhigte Zonen oder das Hinzuziehen eines Biologen für eine fachliche Expertise.

AWO Neckar-Odenwald: (Gabriele Teichmann). Projekt: AWO blüht auf. Ziel ist, die biologische Vielfalt der Insekten aufrechtzuerhalten. Grundstücke und Grünflächen der eigenen Wohn- und Pflegezentren werden genutzt, um Blumensamen zu säen, daraus wurde eine Mitmach-Aktion.

Biotopschutzbund Walldürn: (Bernhard Spreitzenbarth, Ramona Paar). Projekt: Die zehn grünen Schritte für den Kiebitz. Ziel ist die Errichtung eines Habitats für einen vom Aussterben bedrohten Vogel. Eine an das Biotop „Oberes Marsbachtal“ angrenzende Fläche soll in eine Feuchtwiese umgewidmet werden. Dort können Brut- und Nistplätze geschaffen werden.

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Lazy Bones Boxberg: (Matthias Fischer, Christoph Losert). Projekt: Natour-Teens. Ziel sind naturnahe und nachhaltige Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Aus Themenbereichen wie Bewegung und Spaß oder Zubereiten und Genießen sollen künftig wöchentlich naturnahe Angebote mit Nachhaltigkeitscharakter stattfinden.

Tauberländer Bio-Streuobstwiesen, Königheim: (Irmtraud Mühlbauer). Projekt: Erhaltung der heimischen, wertvollen und artenreichen Streuobstwiesen. Auf der Liste stehen Schulungen, wie etwa Baumschnittkurse, Kräuterwanderungen oder Baumpflanzkurse für Mitglieder und Nichtmitglieder. Weiter soll es die Verpflichtung geben, die Artenvielfalt der Wiesen durch Pflege beizubehalten.

NABU Seckach- und Schefflenztal, Mosbach: (Christian Thumfart). Projekt: Schmetterlingsarten und Insektenhotels für Kindergarten und Schule. Auf der Agenda stehen unter anderem das Anlegen von Schmetterlingshotels und die Erweiterung von bestehenden Insektenhotels, weiter die Anzucht von speziellen Schmetterlingspflanzen im Unterricht.

Dorf-Initiative Neubronn: (Wilhelm Dollmann, Ulrich Lang). Projekt: Lebendige Zukunft – Grünes Wissen und Gewissen. Geschaffen werden soll etwa ein „Erfahrungs- und Erlebenweg“ mit Informations-, Hinweis- und Schautafeln, die darauf hinweisen, wie sich sinnvolle Bepflanzung auf die Umwelt auswirkt.

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Rehkitzrettung Buchen: (Angela Müller, Stefan Müller). Projekt: Wildtierschutzprojekt in der Buchener Region. Ziel ist die Rettung von Rehkitzen und anderen Wildtieren vor dem Mähtod. Mit dem Geld soll eine weitere Warmbilddrohne angeschafft werden. Damit soll der gestiegenen Nachfrage nach Aufklärungsflügen Rechnung getragen werden,

Ökopiraten Hirschlanden: (Martin Herrmann, Bürgermeister Ralph Matousek). Projekt: Öko-Piraten Innerorts und Außerorts. Ziele sind unter anderem wesentlich mehr Blühäcker in Hirschlanden und die Biotopvernetzung. Auf der To-do-Liste stehen unter anderem Ausgleichsflächen für Windkraftanlagen oder die Anlage und der Erhalt von Feuchtbiotopen.

Förderverein Kinderhaus Arche Noah: (Stefanie Ehmann). Projekt: Hochbeet im Kinderhaus, Wildblumenwiese und Schrebergarten. Ein nicht genutzter Schrebergarten wurde organisiert. Hier sollen die Kinder unter Aufsicht Gemüse pflanzen und pflegen. Sie übernehmen Verantwortung bis zur Ernte.

Redaktion Stellvertretender Redaktionsleiter Buchen, zuständig für Walldürn.

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