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„Walldürner Ferientage“ - Kinder waren beim Römerbad unterwegs

Teilnehmer der Walldürner Ferientage begaben sich auf die Spuren der Römer

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ds
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Auf den Spuren der Römer waren die Teilnehmer beim Ferienprogramm des Geoparks und des Heimat- und Museumsvereins Walldürn. © Bernd Stieglmeier

Walldürn. Das Geopark-Informationszentrum veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Museumsverein am Montag- und Dienstagvormittag im Rahmen der Ferientage unter dem Motto „Muschel- und Scherbensuche am Römerbad“ für insgesamt 25 Ferienkinder im Alter ab sechs Jahren zwei Ferienprogramm-Aktionsvormittage am Römerbad.

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Nach der Begrüßung durch den Geoparkführer und 2. Vorsitzenden des Heimat- und Museumsvereins, Georg Hussong, führte dieser die Jugendlichen dann an beiden Tagen durch die Fundamente des Römerbades und erläuterte die einzelnen Räume sowie die frühere Funktionsweise des Römerbades sowie die damalige Lebensweise der Römer am Limes.

Danach begab man sich auf das Areal des benachbarten einstmaligen „Walldürner Römerkastells“, wo Hussong die rund 250 Millionen Jahre alte geologische Entstehungsgeschichte dieser Region mit Zeitabschnitten aufzeigte. Mit dem Bau des obergermanisch-rätischen Limes hätten sich die Römer in der Region um Walldürn niedergelassen.

Dies alles habe man feststellen können durch Grabungen. So auch im Bereich des Römerbades und des ehemaligen Römerkastells. Davon konnten sich auch die jugendlichen Teilnehmer vor Ort überzeugen, denn bei ihrer Suche auf dem Areal des ehemaligen Römerkastells wurden sie schon bald fündig und stießen beim Suchen und Graben unter anderem auf versteinerte Kalkmuscheln, auf Pfeilspitzen, Tonprodukte und Teile römischen Edelgeschirrs.

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Nach erfolgreicher Suche besichtigte man die während des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1944 durch Bombenabwürfe auf Walldürn in der Nähe des ehemaligen Walldürner Römerkastells entstandenen Bombenkrater sowie den Biberbau im Feuchtbiotop im Bereich des Quellgebietes des Marsbachs.

Abschließend begab man sich anschließend dann noch zum Brunnen neben dem Römerbad, und machte sich mit Hilfe von Bürsten an das Reinigen der Fundsachen, die man dann mit nach Hause nehmen durfte. ds

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