Pfarrgemeinderat tagte - Sitzung fand wegen der Corona-Pandemie digital statt / Haushalt 2020/2021 war ein Thema Team für Jugendgottesdienste geplant

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Der Haushaltsplan und diverse andere Themen standen auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Pfarrgemeinderates Walldürn. © Ralf Marker

Der Haushaltsplan für 2020 und 2021 und die Wallfahrt waren Schwerpunkte der Sitzung des Pfarrgemeinderates. Die Sitzung fand wegen der Corona-Pandemie digital statt.

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Walldürn. Zentrales Thema war der Tagesordnungspunkt „Haushaltsplan 2020 und 2021“. Wie der Leiter der katholischen Verrechnungsstelle Walldürn, Karl-Heinz Kern, bezüglich des Haushaltsplanes eingangs anmerkte, wurde die römisch-katholische Kirchengemeinde Walldürn zum 1. Januar 2015 in der Gesamtrechtsnachfolge der Kirchengemeinden Altheim, Glashofen, Hornbach, Rippberg und Walldürn errichtet und ist mit Stichtag vom 1. Januar 2020 (wirtschaftliche) Eigentümerin von 15 Kirchen und Kapellen, drei Pfarrhäusern, zwei Gemeindehäusern und vier Kindergärten. Des Weiteren ist die Kirchengemeinde Betriebsträgerin von sechs und Bauträgerin von vier Kindergärten mit insgesamt 22 Gruppen.

Für 2020 wurde eine Zuweisung von 71 898 und für 2021 von 6587 Euro aus dem Ausgleichsstock in Aussicht gestellt. Damit schließt der Haushaltsplan mit einem Fehlbetrag von 125 550 Euro im Jahr 2020 beziehungsweise von 31 350 Euro im Jahr 2021. Wie Karl-Heinz Kern nach dem Vortrag betonte, habe die römisch-katholische Kirchengemeinde momentan keine allgemeinen Rücklagen mehr zur Verfügung, um weiterhin Verluste ausgleichen zu können. Deshalb seien die Zuweisungen aus dem Ausgleichsstock als sehr glücklich anzusehen.

Der Kirchengemeindehaushaltsplan für 2020 und 2021: ordentliche Erträge für das Haushaltsjahr 2020 rund 4,4 Millionen Euro und für 2021 4,5 Millionen Euro. Ordentliche Aufwendungen für das Haushaltsjahr 2020 rund 4,5 Millionen Euro, und für das Haushaltsjahr 2021 rund 4,6 Millionen; außerordentliche Erträge für das Haushaltsjahr 2020 160 000 Euro, für 2021 0 Euro; außerordentliche Aufwendungen für 2020 154 400 und für 2021 0 Euro.

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Die Vorlagen für die Abstimmung über den Haushaltsplan 2020/2021 wurden den Pfarrgemeinderäten per Mail zugesandt – mit der entsprechenden Zustimmung per Mail.

Bestätigt wurden von den Pfarrgemeinderatsmitgliedern die Mitglieder des Gemeindeteams: Pater Irenäus Wijtko OFM Conv., Anton Fach, Christine Dörr, Birgitta Metz, Eva Baumann, Andrea Hemberger, Sabrina Miko, Bianca Teichmann, Sven Geier, Bernhard Schirmer, Timo Metz, Gotthard Schmidt, Heike Kreis, Karin Kuhn, Heike Hefner, Stephanie Richter, Moritz Hajek, Bernhard Kehl.

Termine für Erstkommunion

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Pfarrgemeinderätin Sabrina Miko informierte zusammen mit Gemeindereferenten Adrian Ambiel über den Aufbau eines Teams für die Jugendgottesdienste. Als neuer Termin für die Erstkommunion wurden der 17. und 18. Juli beziehungsweise der 24. und 25. Juli geplant.

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Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter P. Josef Bregula OFM Conv. teilte mit, dass hinsichtlich der Wallfahrt 2021 die Bischöfe bereits angeschrieben würden, denn man möchte gerne einige Hauptgottesdienste durchführen. Einige Pilgergruppen hätten ihr Kommen zur Wallfahrt 2021 corona-bedingt bereits abgesagt (die FN berichteten).

Der Stiftungsrat führte seit der letzten Pfarrgemeinderatssitzung drei Sitzungen durch, darunter eine Präsenzsitzung sowie zwei Videokonferenzen. Themen waren etwa „Jobrad-Initiative der Erzdiözese Freiburg“, „E-Check in den Kindergärten und Gebäuden der Kirchengemeinde“, „Mesner/Mesnerin Kirche St. Marien“ Walldürn, „Pandemie-Plan“ oder „Innenrenovierung Kirche St. Marien Wettersdorf“.

Weitere Besprechungspunkte waren die Themen „Pastorale 2030“, „Hompage-Einrichtung und Homepage-Gestaltung“, „Terminfestlegung für die Pfarrgemeinderatsitzungen (18. März, 18. Mai, 22. September, 25. November), und „Planung und Durchführung eines „Extremen Kreuzweges“ mit einer Länge von rund 30 bis 40 Kilometer in der Fastenzeit“.