AdUnit Billboard
Co-Working-Center

Synergieeffekte durch Zusammenarbeit

Dieter Goldschmitt und Harald Greulich errichten im Verbandsindustriepark ein Gebäude für Jungunternehmer

Von 
ad
Lesedauer: 
Dieter Goldschmitt (links) und Harald Greulich errichten ein Co-Working-Center. © Adrian Brosch

Walldürn. Gute Zusammenarbeit schafft Synergieeffekte auf vielerlei Ebenen: Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Diese einfache Regel wird im Verbands-Industrie-Park (VIP) bald mit Leben erfüllt: Dieter Goldschmitt und Harald Greulich stecken mitten in den Bauarbeiten zu ihrem Co-Working-Center. Das 120 Meter lange und 7,80 Meter hohe Gebäude lässt Platz für bis zu 18 Jungunternehmer, die mit dem Support der beiden „alten Hasen“ ihre Karriere beginnen wollen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Die bauliche Konzeption erlaubt maßgeschneiderte Arbeitsbereiche: „Jeder kann eine nach seinen Wünschen und Vorstellungen bemessene Parzelle anmieten, die jedoch mindestens sechs Meter lang sein muss – sechs Meter liegen nämlich zwischen den jeweiligen Stützbalken“, erläutert Dieter Goldschmitt, der als einer der Pioniere des Verbands-Industrie-Parks gilt.

Bereits 2005 hatte er das Potenzial des Bereichs erkannt und seither immer wieder als fruchtbaren Grund für neue unternehmerische Ideen genutzt. Zur Seite steht ihm dabei Harald Greulich, mit dem er seit rund 20 Jahren befreundet ist: Harald Greulichs Haustechnik-Unternehmen erledigte sämtliche Installationsarbeiten an den Goldschmitt-Standorten Walldürn, Höpfingen, Leutkirch und Polch. Das sei ein großer Vorteil für das Kommende: „Man kennt sich und weiß, wo man dran ist“, sagt Dieter Goldschmitt pragmatisch.

Mehr zum Thema

Kurzinterview

„Wir haben ganz andere Ziele“

Veröffentlicht
Von
ferö/Bild: Her
Mehr erfahren
Gemeinderat Höpfingen tagte

Sanierung des Walldürner Wegs angeregt

Veröffentlicht
Von
ad
Mehr erfahren
Würth Industrie Service

Wanderung zum Industriepark

Veröffentlicht
Mehr erfahren

In Walldürn ist Greulich kein Unbekannter mehr: 2015 übernahm er die Sanitärfirma Max Ackermann. „Letztlich setzen wir jetzt das in die Tat um, was uns schon länger durch die Köpfe gegangen ist“, freuen sich die beiden.

Insgesamt könnten in der Halle zwischen „Goldschmitts“ und dem gerade entstehenden Neubau der Firma Metallbau-Konrad etwa 15 Parzellen entstehen, wie Harald Greulich fortfährt. Die Zielgruppe sind Jungunternehmer aller Sparten; Interessenten gebe es bereits: „Die Hälfte ist schon belegt, was sicher auch mit der verkehrsgünstigen Lage des VIPs direkt an der B 27 und in erreichbarer Nähe der Autobahnen zusammenhängt“, bemerkt Dieter Goldschmitt. „Willkommen ist jeder, aber grundsätzlich angedacht ist eine bunte Mischung gängiger Handwerksbetriebe vom Schreiner über den Fliesenleger und Bauschlosser bis hin zum Elektriker und Maler-Lackierer-Betrieb. Unser Augenmerk liegt auf Teamwork“, schildert Dieter Goldschmitt.

Das geht auch mit dem Ideal des Bauwerks konform: „Es ist nicht ungemein zeitaufwendig, im übertragenen Sinne ein ganzes Adressbuch abzugrasen“, räumt er ein. Co-Working soll dem entgegenwirken, indem es Kooperationen und kurze Wege schafft. Logistische und infrastrukturelle Synergieeffekte sollen nicht nur Kosten sparen, sondern auch Verwaltungsprozesse verschlanken. Ein Ansatz könnte ein gemeinsam nutzbarer Maschinenpark sein: „Jede Firma benötigt einen Gabelstapler, aber niemals gleichzeitig“, benennt Dieter Goldschmitt eine typische Situation.

So könnten durchaus auch weitere Arbeitsmittel und zur Digitalisierung notwendige Schritte wie Wartung und Pflege von EDV-Maschinen gemeinsam erfolgen. Und niemand wird alleingelassen: „Wir stehen immer parat, sollten Fragen aufkommen. Wir geben gern unsere langjährigen unternehmerischen und technischen Kenntnisse weiter und coachen auch, wenn jemand Bedarf anmeldet, drängen wir uns jedoch nicht auf“, fügt Harald Greulich an.

Die Erdarbeiten laufen seit Anfang August: „Sukzessive werden wir die Bodenplatte aufbauen und nach Erhalt der jeweiligen Freigaben das Gebäude hochziehen“, betonen Dieter Goldschmitt und Harald Greulich. Ihr Fokus liegt weniger auf Geschwindigkeit – das Maß der Stunde ist die Nachhaltigkeit: Photovoltaik und Ladestationen für Elektroautos sind selbstverständlich. „Wir wollen die Rolle des energetischen Vorreiters im VIP spielen!“, betonen sie selbstbewusst.

Das weitläufige Areal zwischen Industrieparkstraße und Heidingsfelder Weg – die Zufahrt wird über den Heidingsfelder Weg erfolgen, auf den auch die postalische Anschrift lautet – ist aber nicht die einzige Stelle im VIP, an der Arbeiten erfolgen: „Wir haben in naher Zukunft die Absicht, das Grundstück hinter dem Raiffeisen-Technik-Center peu à peu in einen baufertigen Zustand zu versetzen. Der endgültige Verwendungszweck ist noch nicht klar, wobei wir uns verschiedene Optionen offen halten“, so Dieter Goldschmitt. Man darf also gespannt sein . . . ad

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1