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An der Realschule Walldürn - Schüler lernten von und mit Experten von außerhalb oder machten Exkursionen

Spannende und mal „ganz andere“ Unterrichtstage gestaltet

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Walldürn. Ganz bewusst hatte sich die Konrad-von-Dürn-Realschule Walldürn in diesem Jahr wieder dazu entschieden, für eine Woche den Unterricht „mal anders“ zu gestalten: Unabhängig von Stundentafel und -plan arbeiteten die Schüler an klasseninternen Projekten, lernten von und mit Experten von außerhalb oder machten Exkursionen. So entstand ein breitgefächertes Programm mit vielen neuen Lernangeboten.

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Berufsorientiertes Praktikum

Ganz besondere Erfahrungen bietet natürlich immer das „berufsorientierte Praktikum“ den Neuntklässlern, die damit Eindrücke über die Arbeitswelt allgemein und über ein bestimmtes Berufsfeld im Detail gewinnen können. Die Lehrer waren glücklich, dass alle Schüler unter den aktuell erschwerten Bedingungen einen Praktikumsplatz gefunden hatten.Eine arbeitsintensive Woche hatten die 10. Klassen. Denn die Schüler sollten mit Unterricht in den Hauptfächern gezielt und intensiv auf die Abschlussprüfung hinarbeiten. Da war natürlich das Kunst-Projekt zur Zentralperspektive ein willkommener Ausgleich zum sonst verkopften Lernen.

Kreativität war auch sonst gefragt: Etwa in BK bei den Fünfern beim Herstellen von Elefanten aus Gips oder beim Filmprojekt „My school“, in dem die Schüler kleine Reportagen über die Realschule Walldürn auf Englisch produzierten, und beim Erstellen von Lapbooks zum Thema „Me and my little world“.

In einem fächerübergreifenden Projekt interpretierten Achtklässler französische bzw. aus dem Französischen übersetzte Gedichte künstlerisch. Und Sechstklässler schrieben und gestalteten im Mini-Herbstprojekt ihre eigenen Herbstgedichte.

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Eine gute Mischung aus dem Aneignen von theoretischem Wissen und dessen praktischer und kreativer Anwendung gelang in den siebten und achten Klassen mit verschiedenen Projekten zum Thema „Werbung“: Hier konnten die Schüler Werbewirkungsstrategien kennenlernen und Filme daraufhin untersuchen, Rollenspiele einstudieren und dann selbst Werbeclips, Werbeplakate, Powerpointpräsentationen und Radiowerbung produzieren. Als hilfreich erwies sich hier, dass im Bereich IT Präsentationstechniken mit PowerPoint eingeübt wurden.

Arbeitsintensive Woche

Spannend und abwechslungsreich war es für die Sechstklässler, die ins Wahlpflichtfach AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) hineinschnuppern konnten, das sie ab der 7. Klasse alternativ zu Französisch oder Technik belegen können. Nachdem Grundlagen von Hygiene, Sicherheit und Arbeitstechniken vermittelt wurden, durften die Schüler erste leckere Gerichte zaubern und mit der Nähmaschine einen Weihnachtsstiefel aus Filz für den Klassenadventskalender herstellen.

Blick ins Weltall

Aber auch die Naturwissenschaften waren in der Kompaktwoche wie immer gut vertreten: Einen Blick ins Weltall ermöglichte das Projekt „Astronomie“ den Siebtklässlern, die nun nicht nur über unser Sonnensystem, Galaxien und Weltraumforschung, sondern auch über Sternbilder und Astrologie Bescheid wissen.

Den Blick fürs Detail schulten Achtklässler durch Versuche mit Schweinelungen und Siebtklässler beim eigenständigen Planen und Protokollieren chemischer Versuche.

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Erlebnispädagogisch durften die Fünftklässler mit ihrer Bauernhof-Erkundung erlerntes Wissen rund ums Rind und die Sechstklässler mit Walderlebnisspielen und Bestimmungsübungen beim Walderlebnistag ganzheitliche Erfahrungen sammeln.

Glücklicherweise darf die Realschule Walldürn auch auf das fundierte Wissen diverser Kooperationspartner zurückgreifen: So sensibilisierte die Volksbank Franken als Bildungspartner mit dem Vortrag „Konsum geplant – Budget im Griff“ dafür, wie schnell man in die Schuldenfalle rutschen kann.

„Schütze dein Bestes“

Andere Gefahren konnten die Experten der Polizei besonders eindrücklich verdeutlichen: Bei den Sechstklässlern standen mit „Schütze dein Bestes“ die elementare Bedeutung des Fahrradhelms und ein „Umsichtiger Umgang mit Medien“ ebenso auf dem Programm wie das Thema Drogen bei den Achtklässlern. Auch die Berufsberatung war hier ein wichtiger Baustein für den Kontakt mit Experten von außerhalb.

Vorlesewettbewerb

Und natürlich gab die Ausrichtung des schulinternen Endkampfes des Vorlesewettbewerbs in den Räumen der Stadtbibliothek diesem Ereignis noch eine besondere Bedeutung und Atmosphäre.

Für die Fünftklässler hatte Schulsozialarbeiter Simon Knoll mit den Räumen des Evangelischen Gemeindehauses den richtigen Ort gefunden, um beim mehrtägigen Sozialtraining Grundlagen für ein gutes Klassenklima, ein respektvolles Miteinander und Sozialverhalten zu legen.

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