Geriatriezentrum St. Josef - Fastnachtlicher Nachmittag mit Tanz, Musik und Büttenreden Senioren schunkelten und sangen fröhlich mit

Lesedauer: 

Walldürn. Mit „Hujauf“, „Helau“ und „Ahoi“ sowie einem bunten Programm aus Tänzen, Büttenreden und Schunkelrunden feierten am vergangenen Mittwoch die Bewohner und Rehapatienten des Geriatriezentrums St. Josef Fastnacht. Die gesamte Woche über war das Haus fastnachtstauglich geschmückt worden. Zu Beginn der Sitzung wurden die ersten Schunkellieder angestimmt. Dabei bot sich ein farbenfrohes Bild, denn die Senioren hatten sich ebenso wie die Mitarbeiter der Einrichtung mit Blumen, die sie selbst gebastelt hatten, verkleidet.

AdUnit urban-intext1

Passend zur fröhlichen Dekoration durften auch die Berliner nicht fehlen. Die Bewohner ließen sich diese für die närrische Zeit so typische Köstlichkeit in der Sitzungspause schmecken. Mit seinem Akkordeon begleitete H. Möller viele bekannte Volks- und Fastnachtslieder. Bei den bekannten Klassikern sangen die Senioren begeistert mit.

Gänsehautmomente

Nach der Begrüßung durch Melanie Knüttel ging es traditionell mit Tänzen los. Begeisternd war der Gardetanz der Bambini der „Höpfemer Schnapsbrenner“. Endgültig verzückt waren alle, als sie ganz spontan mit den Bewohnern zusammen das Lied „Höpfi, Höpfi, Höpfi“ anstimmten, was bei einigen zu Gänsehautmomenten führte. Danach war die Kinderschautanzgruppe der FG „Fiedeler Aff“ Walldürn mit ihrem Schautanz „Was steckt in dem Ei“ eine wahre Augenweide.

Dem hochkarätigen Spektakel setzte die Prinzengarde mit einem beeindruckenden Gardetanz tänzerisch die Krone auf. Mitreißend präsentierten sich die „Hordemer“ Bambini unter dem Motto „Wir feiern Jubiläum – 66 Hordemer Wölf“ dem Publikum. In der Bütt stand eine anmutige, gewitzte Dame namens Meta Berlinger. Sie berichtete in komischer Manier vom schweren Stand der Hausfrauen. Unverzichtbar in der Bütt waren auch Monika Meidel und Maria Thiry, die sich nicht ganz einig über den Sinn des Valentinstags waren. Spontan und brillant präsentierte „Heinz aus Hettje“ souverän die fünf Gebote, das Publikum zum Schmunzeln brachten.

AdUnit urban-intext2

Zum Dank erhielten alle Aktiven einen Orden sowie Geschenke. Angesichts der Fülle von Beiträgen verging die Zeit wie im Flug. Mit einer letzten Schunkelrunde verabschiedete sich das Team der Sozialen Betreuung unter der Leitung von Claudia Künzig und Melanie Knüttel bei den Gästen und dankten allen Aktiven und Helfern.