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Besonderer Ehrentag - Ferdinand Strachon feiert am Sonntag seinen 100. Geburtstag

Seine Hobbys halten ihn fit

Von 
hape
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Rippberg. Wenn Ferdinand Strachon beginnt, aus seinem Leben zu erzählen, könnte man ihm stundenlang zuhören. Von viele Höhepunkten, aber auch manchen Tiefen weiß er zu berichten. Am Sonntag feiert Strachon seinen 100. Geburtstag. Am 8. Mai 1922 in Dürnholz (Kreis Nikolsburg in Südmähren) geboren, besuchte er die dortige Volksschule und absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Bau- und Maschinenschlosser. Es folgten die Kriegswirren und Vertreibung.

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Mit nichts außer einem kleinen Koffer kam Strachon mit seinen Großeltern, Eltern und seiner Schwester am Karfreitag 1946 in Rippberg an. Sie wurden von der Bevölkerung herzlich aufgenommen und erhielten viel Unterstützung von den Ortsansässigen.

Ferdinand Strachon feiert am Sonntag seinen 100. Geburtstag. © Hahner-Pestel

Diese große Hilfsbereitschaft rechnet Strachon den Rippbergern noch heute hoch an. Rippberg wurde zu seiner zweiten Heimat. Bald fand er einen Arbeitsplatz als Kleingussformer bei der damaligen Eisengießerei Philipp Kurz (heute Dossmann).

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Im Jahr 1947 bewarb sich Strachon bei der Landespolizei Baden. Nach der Ausbildung hatte er seinen Dienstsitz bis 1956 in Walldürn. Nach neun Jahren im Polizeidienst wechselte Strachon seinen Beruf und ging ab 1956 zur Bundeswehr in Stuttgart und später in Walldürn, ehe er 1974 pensioniert wurde.

Seine Frau Elisabeth heiratete Strachon 1949. Aus der ehe gingen eine Tochter und ein Sohn hervor. Der Jubilar ist das älteste Gründungsmitglied der Blasmusik Rippberg. Bis 2019 spielte er das zweite Tenorhorn.

Auch im hohen Alter ist Strachon noch aktiv. Oft findet man ihn in seinen Nutzgarten und zwischen seinen Rebstöcken, die er liebevoll pflegt. Seinen Geburtstag hat Strachon doppelten Grund zur Freude: Am 8. Mai 1945 hatte ihm sein vorgesetzter Leutnant mitgeteilt, das der Zweite Weltkrieg beendet ist. Dies war an diesem Tag sein schönstes Geschenk.

Neben seinen zwei Kindern, den beiden Enkeln und drei Urenkeln gratulieren zahlreiche Freunde und Bekannte zum Ehrentag. Die Fränkischen Nachrichten schließen sich den Glückwünschen gerne an. hape

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