Frankenlandschüler unterwegs - Betriebsbesichtigung im Audi-Werk Neckarsulm Schüler bekamen Einblicke in den Produktionsprozess

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Walldürn. Die Schüler der Klasse WG 12/1 fuhren im Rahmen des Fachs "Ökonomische Studien" mit ihrem Fachlehrer Udo Volk nach Neckarsulm zur Betriebsbesichtigung des Audi Werkes. Das Werk ist bekanntlich das zweitgrößte deutsche Audi-Werk mit über 16 000 Mitarbeitern.

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Die Führung begann damit, dass man einen Einblick in die neueste Modellpalette und in die Ausstellung der Entwicklungsstufen bei der Leichtbauweise im Bereich "Autokarosserie" vermittelte. Nachdem alle Anwesenden mit Kopfhörern ausgestattet waren, wurde die Führung in den Produktions- und Montagebereich des Audi-Werkes fortgesetzt.

Die Schüler erhielten einen Einblick in das Presswerk für Karosserieteile, das für verschiedene Modelltypen weltweit zuständig ist. Die zunehmende Automatisierung konnte man in der neu entwickelten Fertigung des Audi A8 erkennen. Hierbei wird das Just-in-Time- und das Just-in-Sequence-Perlenkette-Prinzip angewendet, in dem vernetzte Fördersysteme die Teile automatisch an die Produktionsbänder bringen, wenn sie benötigt werden. Eine Unterbrechung des Warenflusses eines einzelnen Bauteils hat die Störung der gesamten Produktion zur Folge. Industrie 4.0 spielt bei Audi eine immer größere Rolle, was sich auch in einem erhöhten Bedarf bei der Weiter- und Fortbildung der Mitarbeiter widerspiegelt. Für den Fachlehrer Volk war dies eine Bestätigung für die Ausrichtung der Frankenlandschule Walldürn, die sich seit dem letzten Schuljahr ebenfalls intensiv mit den Folgen der Industrie 4.0 für die Ausbildung beschäftigt. Im Audi-Forum wurde die Betriebsbesichtigung mit einer Fahrt in einem Fahrsimulator beendet.

Die Schüler bekamen einen guten Einblick in einen betrieblichen Produktionsprozess der Audi AG. Bei der Betriebsbesichtigung wurden den Schülern besonders die Verbindung von der in der Schule vermittelten Theorie und Praxis bewusst.