Rad-Wallfahrer in Walldürn - Trotz coronabedingter Absage machte sich Gruppe aus Heidingsfeld auf den Weg Radler auf Rundfahrt für den Frieden

Von 
Achim Dörr
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Wallfahrtsleiter Pater Josef begrüßte das siebenköpfige Radlerteam aus Heidingsfeld beim Abschluss am Wallfahrtsplatz und erteilte den Segen. © Achim Dörr

Trotz Corona ist die Wallfahrt in Walldürn nicht komplett zum Erliegen gekommen. Eine Radlergruppe aus Heidingsfeld war zum 15. Mal mit dem Fahrrad zum Walldürner Gnadenort unterwegs.

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Walldürn. Auch wenn die offizielle Rad-Wallfahrt in diesem Jahr Corona-bedingt abgesagt werden musste, so kamen am vergangenen Wochenende doch einige Radler in der Wallfahrtstadt an. Darunter vor allem auch das siebenköpfige Radler-Team der TGWH-Seniorengruppe 60plus, die in diesem Jahr einen ganz besonderen Anlass zu feiern hatten:

Denn seit 15 Jahren radeln die Senioren, die beiden ältesten sind 82 und 84 Jahre, in drei Tagen von Heidingsfeld bei Würzburg nach Walldürn und über den bayerischen Untermain wieder zurück in ihre Heimatgemeinde.

Schöne Tradition

„Auch wenn bis auf einen Mitradler alle mit E-Bikes ausgestattet sind, so muss man die Strecken mit ihren diversen Steigungen erst einmal bewältigen“, betonte der 82-jährige Tourleiter Fritz Bürner. Es ist eine schöne Tradition geworden und die fränkische Radlergruppe nahm in all diesen Jahren immer am zweiten Tag ihrer Tour an der „Rundfahrt für den Frieden“ im Rahmen der Walldürner Fahrrad-Wallfahrt teil.

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Deshalb trafen sie sich auch in diesem Jahr wieder am Samstagmorgen an der Friedenskapelle in der Würzburger Straße um von dort eine Rundfahrt um Walldürn anzutreten. Mit Gebeten und Meditationstexten, vorgetragen von Klaus König, und gesungenen Liedern, begleitet vom Trompeter Hans Müller, wurden fünf Stationen angesteuert. Über die St. Anna-Kapelle bei Hainstadt, zwei Wegkreuze sowie dem Märzenbrünnlein erreichte man nach gut zwei Stunden die Basilika wo Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFM Conv. die Gruppe am Wallfahrtsplatz begrüßte. Er dankte den Radlern für ihre Treue zum Wallfahrtsort und die schöne Tradition mit dem Rad zum Gnadenort zu kommen.

Friedensgebet

Mit dem Friedensgebet vom Heiligen Franziskus, dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ sowie dem Abschiedssegen endete der Vormittag in Walldürn, bevor die Gruppe dann Richtung Amorbach weiter radelte.

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Am Abend nahm dann noch die Radgruppe aus Ubstadt-Weiher an der Vorabendmesse in der Walldürner Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut teil.